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  1. #1
    Newbie dbekrause befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard inaccessable_boot_device 0x0000007C (0XF201B84C, 0X00000034, 0X00000000, 0X00000000)

    Ich betreibe seit langem einen Windows2000-Server, bislang ausschließlich mit SCSI-Platten, Tekram-Controller usw., der Rechner ist ne immer noch nicht überaltete Maschine, Mainboard ASUS P4B266, neueste FIRMWARE, 1 GB Hauptspeicher, passender 2GB Intel-Prozessor, NVIDIA GForce4 MX440-Grafikkarte, keine extra Soundkarte (brauch ich im Server nicht).
    Seit einiger Zeit nun beginnen sich die Platten eine nach der anderen allmählich zu verabschieden, was ich bislang noch durch Spiegelplatten absichern konnte, hab aber jetzt die Faxen dicke, nachdem SCSI-Platten, die ich noch kaufen würde, kaum noch zu kriegen und große neue nach wie vor sauteuer sind.
    Daher bin ich dabei umzustellen. Eigentlich wollte ich die beiden IDE-Plätze nutzen, nachdem mittlerweile diese Platten, zumindest die besseren, Dauerbetriebsqualitäten bieten.
    Beim Bestellen über ebay hatte ich nicht aufgepasst und zwei (davon eine zum Spiegeln) 500GB Seagate-Platten vom Typ
    ST3500514NS
    gekauft, also SATA-Platten...macht nichts, hab ich gedacht, auch der Fakt, dass ich über einen Adapter den jeweiligen IDE-Platz nicht mit einem Slave-Gerät belegen konnte, hat mich nicht gestört, hab ich mir einen SATA-Controller gekauft, und zwar den
    EX-3333
    von EXSYS.
    Seitdem komme ich aber nicht mehr weiter...jedesmal nach dem ersten Installationsvorgang erscheint kurz nach dem Start von Win2000-Server kurz der Begrüßungsbildschirm und dann der berüchtigte Blue-Screen mit dem Text aus dem Betreff, und selbstverständlich erkennt Windows2000 die Platten beim ersten Laden und nach Laden der Treiber (Option F6-Taste und Diskette) problemlos und in korrekter Größe.
    Ich habe folgendes bislang getan:
    - Auf der neuen Platte zwei Partitionen eingerichtet
    - Den Raid auf Einzelplatten ohne Spiegelung eingerichtet
    - Eine der Platten dann doch per Adapter als Master und einzeln an den Primary-IDE-Port angeschlossen
    - Den nach wie vor vorhandenen SCSI-Controller ausgebaut
    Es hat alles nichts gebracht, immer erscheint dieser Blue-Screen..
    Merkwürdigerweise lässt sich das BS ohne Probleme auf einer dann doch mal wieder eingebauten SCSI-Platte problemlos installieren und einrichten, und selbstverständlich werden die beiden SATA-Platten problemlos erkannt.

    Ich bin nun am Ende meines Lateins. Und nur präventiv: Ich weiß natürlich, dass das Server-BS längst überholt ist, und einiges mehr, das sind keine Antworten, die ich lesen möchte *zwinker*

    Was hat es damit auf sich ?
    Liegt es am SATA-Controller/Treiber? Aber der wird doch vorher problemlos erkannt, auch der Hersteller nennt die Treiber, mit denen Win2000-Server klar kommt.
    Ich bin mal gespannt, und schonmal im voraus vielen Dank.



  2. #2
    WinHelpline Moderator jubo14 wird schon bald berühmt werden Avatar von jubo14
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    Standard AW: inaccessable_boot_device 0x0000007C (0XF201B84C, 0X00000034, 0X00000000, 0X000000

    Naja, wenn Du die Antwort, die mir spontan eingefallen ist nicht hören willst, dann lasse ich sie mal stecken.

    Zunächst aber ein herzliches Willkommen im Forum!

    Ich habe Dich so verstanden, dass der Treiber für den SATA-Controller unter W2000-Server dann problemlos arbeitet, wenn das System selber davon nicht booten soll.
    Willst Du aber von einer SATA-Platte booten, schmiert das System ab.
    Soweit richtig?

    Und nun muss ich raten!

    Eine Möglichkeit ist, dass es ein Adressenproblem in Deinem Rechner gibt, wenn der Controller vor dem BS-Start aktiviert werden muss (zum Booten nämlich), den W2000 im Betrieb auflösen kann, wenn von einer anderen Platte gebootet wird.
    Hier wäre ein Umstecken des Controllers die einzige Möglichkeit, die mir einfällt.

    Oder, und dann gibt es keine Lösung, Controller und Treiber sind zwar für den Betrieb unter W2000 tauglich, aber eben nicht für die Systempartition.
    Das wäre analog zu dem aktuellen Problem, dass man ohne UEFI-BIOS Windows nicht dazu bewegen kann von einer 3TB Platte zu booten, die aber sehr wohl als Datenplatte nutzen kann.


    JuBo14

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  3. #3
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    Standard AW: inaccessable_boot_device 0x0000007C (0XF201B84C, 0X00000034, 0X00000000, 0X000000

    Hi jubo14, erstmal danke für die Antwort und das Willkommen

    Ich empfinde Antworten wie "wieso so'n alten Rechner/altes BS" deplaziert...ich stelle mir gerade vor, man kommt mit seinem 8 Jahre alten Auto inne Werkstatt und wird bei der Frage nach kompatiblen Reifen gefragt "wieso fährst'n den Wagen überhaupt noch?".

    Ich hab jetzt gerade mal nach Deiner Antwort die Controller umgesteckt, aber dasselbe Ergebnis "erzielt".
    Nun hatte ich oben auch geschrieben, dass diese Meldung nach dem ersten Neustart auch erschienen ist, als ich das ganze mit Adapter über den IDE-Anschluss versucht habe.

    Kann es tatsächlich sein, dass Windows2000 zu große Festplatten (über 130GB) ganz einfach nicht erkennt, zumindest zum Booten ?
    Und wenn ja, wieso installiert es dann erstmal brav die Betriebssystem-Dateien auf diese Festplatte (ich hab bewusst nur 2GB-Partitions eingerichtet) und meckert nicht gleich "kenn ich nicht, will ich nicht" ?

    In der Beschreibung des SATA-Controllers ist übrigens auch beschrieben, was genau bei einer Neuinstallation mit Windows zu passieren hat, und zwar alle Versionen ab 95, einschl. Server-Systeme wie NT, 2000 und 2003, dem entnehme ich, dass es zumindest am Controller nicht liegen sollte.



  4. #4
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    Standard AW: inaccessable_boot_device 0x0000007C (0XF201B84C, 0X00000034, 0X00000000, 0X000000

    Zitat Zitat von dbekrause Beitrag anzeigen
    Kann es tatsächlich sein, dass Windows2000 zu große Festplatten (über 130GB) ganz einfach nicht erkennt, zumindest zum Booten ?
    Ja das kann sein.
    Nur ob das dann wirklich an Windows, dem Controller oder aber dem Motherboard, bzw. dessen BIOS liegt, ist dabei schon ehr eine akademische Frage.

    Zitat Zitat von dbekrause Beitrag anzeigen
    Und wenn ja, wieso installiert es dann erstmal brav die Betriebssystem-Dateien auf diese Festplatte (ich hab bewusst nur 2GB-Partitions eingerichtet) und meckert nicht gleich "kenn ich nicht, will ich nicht" ?
    Weil bei der Installation ja erst einmal nur Daten von A (Installationsmedium) nach B (Systempartition) kopiert werden.
    Bei Windows XP ist es doch auch so, dass Du ein System auf die SATA-Platter installieren kannst ohne die notwendigen Treiber einzubinden. Erst wenn Du am Ende der Installation das System neu startest merkt das System (und damit auch Du), dass dort der Treiber fehlt und der Monitor bleibt schwarz.


    JuBo14

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  5. #5
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    Hmmm...erstmal erneut danke.

    Ich überlege mir also jetzt 2 Möglichkeiten, nämlich entweder den SCSI-Controller zu belassen und das Betriebssystem auf SCSI-Platten zu installieren, denn das hat ja funktionert, wahrscheinlich nicht zuletzt deswegen, weil die nur 18GB groß sind, oder aber mir eine, eigentlich zum Spiegeln zwei IDE-Platten zu besorgen, die nicht größer als 120GB sind...für letzteres müsste ich mich dann schlau machen, welcher Typ für Dauerbetrieb geeignet ist.
    So wirklich zufrieden macht mich beides nicht ...aber vielleicht kommen ja hier noch ein paar mehr Tips



  6. #6
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    So, mittlerweile habe ich mich noch mit einer dritten Möglichkeit auseinandergesetzt, und die hat geklappt.
    Sicher wird der eine oder andere hier meine Mühen, einen Windows 2000 Server (neu) aufzusetzen, belächeln. Der Hintergrund ist der, dass ich neben meiner Lust, ein wenig zu basteln, vor allem eine Migration durchführen möchte, und zwar ganz bewusst, denn ich habe ja schon neben Windows 2003 SBS Server einen sehr modernen Server-Rechner bereitstehen, dessen Mainboard bereits mit SATA arbeitet...das Teil habe ich momentan nur deswegen noch nicht in Betrieb, weil es mir noch nicht gelungen ist, passende Lüfter zu bekommen, die bei der erforderlichen Luftumsetzung nicht das Geräusch eines alten Staubsaugers verursachen und außerdem über einen 4-poligen Anschluss verfügen (Achtung: Damit meine ich nicht die seriellen Strom-Anschlüsse!!!).

    Mir ist es jetzt gelungen, die Windows2000 Server-Installation zu überlisten, d.h. es läuft jetzt auf der von mir im Initial-Posting beschriebenen Hardware-Konfiguration.
    Kurz beschrieben: Ich habe auf einer der bisherigen SCSI-Platten das System installiert, und zwar völlig neu, mit völlig neu eingerichteten Partitionen. Dabei bin ich bis hin zum Update auf Servie-Pack 4 gegangen, auch der Einrichtung der Grafik- und Netzwerk-Karte und dem wohl trotz Service-Pack 4 notwendigen Eintrag des "EnableBigLba" in die Registry...und natürlich neben dem SCSI-Treiber auch bereits den Treiber des SATA-Controllers (beides erzwungen durch F6 bei der Anfangsfrage des Setup).
    Danach habe ich dann den Installationsvorgang auch auf der 500GB Seagate-Platte gestartet, auf der ich dafür Partitions in exakt der gleichen Größe eingerichtet habe wie vorher auf der SCSI-Platte...natürlich ist beim ersten Neustart wieder der Blue-Screen mit der berüchtigten Meldung erschienen.
    Jedoch habe ich einen weiteren Rechner (mit Win2000 Prof.), auf welchem ich bereits seit längerem auch einen Tekram-SCSI-Controller mit der gleichen Konfiguration wie der des Servers habe (ohne den hätte ich tatsächlich den Controller jedesmal gewechselt), außerdem Adapter SATA zu IDE.
    So konnte ich beide Festplatten an einen Rechner anschließen und hatte nun weiter nichts zutun als das Verzeichnis "Winnt" des vollständig installierten Systems an die Stelle des schiefgegangenen auf der SATA-Platte zu kopieren, außerdem einige Verzeichnisse aus der Root C:\, die erst nach weiteren Neustarts erstellt werden.

    Es funktioniert tatsächlich. Wie gesagt, viele werden das für überflüssig halten...aber wer Lust zum Basteln hat, oder aber aus irgendwelchen anderen Gründen weiterhin mit Win2000 Server mit modernerer Hardware arbeiten will/muss, kann mit obigem Verfahren Windows2000-Server, welches auf der Installations-CD noch kein Service-Pack enthält, trotzdem auf sehr große Festplatten mit SATA installieren.



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