World of Warcraft: Nächtliches Gedränge und Verletzte
Der Verkaufsstart einer neuen Erweiterung für das Online-Spiel World of Warcraft hat in der Nacht zum Dienstag in Elektromärkten in Köln und Bochum zu teilweise chaotischen Zuständen geführt. Vor einem Geschäft in der Kölner Innenstadt wurden drei Menschen im Gedränge verletzt. Die völlig überforderten Mitarbeiter eines Elektromarkts in einem Bochumer Einkaufszentrum riefen die Polizei um Hilfe.
Die Elektronikmärkte auf der Kölner Einkaufsmeile Hohe Straße und in Bochum hatten zum bundesweiten Verkaufsstart von Burning Crusade des amerikanischen Herstellers Blizzard Entertainmet einen Sonderverkauf ab Mitternacht eingerichtet. Doch mit dem Andrang hatte keiner der Verantwortlichen gerechnet, sagte ein Kölner Polizeisprecher am Dienstag.
Gegen Mitternacht hatten sich in der Domstadt 600 bis 800 Kunden vor dem Geschäft versammelt. Als dann zwei der vorhandenen vier Türen geöffnet wurden, entstand ein chaotisches Gedrängel. Die Scheibe einer geschlossenen Tür zerbrach, und drei Kunden zogen sich Schnittverletzungen zu. Einer der Verletzten wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Da es den Kunden im Geschäft nicht möglich war, die Räume durch den Eingang zu verlassen, wurden sie durch einen Hinterausgang geführt. Erst als über Lautsprecherdurchsagen der Polizei bekannt gegeben wurde, dass ein Kontingent von 1700 Spielen zur Verfügung stand, entspannte sich die Lage.
In Bochum, wo sich rund 600 Menschen versammelt hatten, kam es ebenfalls zu einem heftigen Gerangel um die Spiele. Bei dem Chaos seien auch Flaschen zu Bruch gegangen, so die Polizei. Menschen seien nicht verletzt worden. Entspannt habe sich die Lage nach einer Lautsprecherdurchsage, dass nur noch bereits angezahlte Spiele abgeholt werden könnten.
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