Der Adressenpool erlaubt auch die Verwendung einer festen IP-Adresse für den Gast-Computer.
Aktivieren Sie bei der Einrichtung des Pools die Option COMPUTER ANGABE DER EIGENEN IP-ADRESSE GESTATTEN.
Richten Sie dann auf dem Gast-Computer eine feste IP-Adresse ein. Klicken Sie die Verbindung mit der rechten Maustaste an und wählen Sie EIGENSCHAFTEN.
Wählen Sie die Registerkarte NETZWERK, markieren Sie INTERNETPROTOKOLL (TCP/IP) und klicken Sie erneut auf EIGENSCHAFTEN.
Klicken Sie auf FOLGENDE IP-ADRESSE VERWENDEN und tragen Sie eine Adresse ein, die zum Adressenpool passt.
Schliessen Sie die Fenster mit OK.
Wenn Sie eine Verbindung zum Host aufbauen, verwendet der Host-Computer eine Adresse aus dem Pool und der Gast-Computer die fest zugewiesene IP-Adresse.
Eine fest zugewiesene IP-Adresse erweist sich als nützlich, wenn ein Rechner mit der automatischen Adressenzuweisung nicht zurecht kommt. Das ist z.B. der Fall, wenn einer der Rechner noch mit Windows 95 ausgestattet ist.
Wenn Sie unsicher sind, wie Sie den Windows 95-Rechner konfigurieren sollen, können Sie die Schritt für Schritt-Anleitung für Windows 98 SE zu Rate ziehen. Hier wird Ihnen ausführlich erklärt, wie Sie eine feste IP-Adresse für den DFÜ-Adapter festlegen, wie Sie den Client für Microsoft-Netzwerke und die Datei- und Druckerfreigabe aktivieren und was Sie tun müssen, damit Sie später wieder problemlos ins Internet kommen. Die Konfiguration in Windows 95 ist praktisch identisch.
Für alle PC-Direktverbindungen zu Windows 9x/Me-Rechnern gilt:
Erlauben Sie eine Einwahl des Gast-Computers auf den Windows XP-Host ohne Kennworteingabe.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf EINGEHENDE VERBINDUNGEN und wählen Sie EIGENSCHAFTEN.
Klicken Sie auf BENUTZER und aktivieren Sie die Option DIREKT ANGESCHLOSSENEN GERÄTEN, WIE Z.B. PALMTOP-COMPUTERN DIE VERBINDUNG OHNE KENNWORTEINGABE GESTATTEN. Das passende Benutzerkonto müssen Sie natürlich trotzdem erstellen.
Ist die Verbindung geglückt, erscheint der Gast als NICHT AUTHENTIFIZIERTER BENUTZER.
Wollen Sie lediglich zwei Windows XP-Rechner verbinden, benötigen Sie das NWLink IPX/SPX/NetBIOS-kompatible Transportprotokoll eigentlich nicht. Selbstverständlich können Sie es trotzdem verwenden.
Ist jedoch ein Windows 9x/Me-Rechner im Spiel, lohnt sich der Aufwand eines zweiten Protokolls, insbesondere wenn dieser Rechner auch einen Internetzugang erhalten soll. Da es nur eine TCP/IP-Instanz für den DFÜ-Adapter gibt, müßten Sie sonst ständig umkonfigurieren.
für das Internet: automatische IP-Adresse, Client für Microsoft-Netzwerke und Datei- und Druckerfreigabe deaktiviert
für die PC-Direktverbindung: automatische oder feste IP-Adresse, Client für Microsoft-Netzwerke und Datei- und Druckerfreigabe aktiviert
Hier bietet ein zweites Protokoll mehr Komfort. Sie können dann TCP/IP für das Internet optimieren und das NWLink IPX/SPX/NetBIOS-kompatible Transportprotokoll für die PC-Direktverbindung einrichten.
Das NWLink IPX/SPX/NetBIOS-kompatible Transportprotokoll wird standardmäßig nicht installiert. Sie können das aber problemlos nachholen.
Host-Computer
Öffnen Sie die Netzwerkverbindungen über START - SYSTEMSTEUERUNG - NETZWERKVERBINDUNGEN.
Klicken Sie EINGEHENDE VERBINDUNGEN mit der rechten Maustaste an und wählen Sie EIGENSCHAFTEN.
Klicken Sie auf das Register NETZWERK und dann auf INSTALLIEREN.
Klicken Sie auf PROTOKOLL und auf HINZUFÜGEN.
Markieren Sie IPX/SPX/NETBIOS-KOMPATIBLES TRANSPORTPROTOKOLL und klicken Sie auf OK.
Soll die PC-Direktverbindung ausschließlich über das NWLink IPX/SPX/NetBIOS-kompatible Transportprotokoll abgewickelt werden, können Sie TCP/IP noch deaktivieren. Entfernen Sie dazu das entsprechende Häkchen und klicken Sie dann auf SCHLIESSEN.
Optimieren Sie, falls vorhanden, Ihre anderen Netzwerkverbindungen. Deaktivieren Sie hier, falls nötig das NWLink IPX/SPX/NetBIOS-kompatible Transportprotokoll und ggf. auch den Client für Microsoft-Netzwerke und die Datei- und Druckerfreigabe überall dort, wo Sie nicht benötigt werden. Sie finden die Einträge bei den EIGENSCHAFTEN der jeweiligen Verbindung.
Hier zwei Beispiele:
Auch wenn Sie nicht dazu aufgefordert werden, starten Sie anschließend Ihren Rechner neu.
Öffnen Sie die Netzwerkverbindungen über START - SYSTEMSTEUERUNG - NETZWERKVERBINDUNGEN.
Klicken Sie Ihre Verbindung zum Host mit der rechten Maustaste an und wählen Sie EIGENSCHAFTEN.
Führen Sie die gleichen Installationsschritte durch wie auf dem Host-Computer.
Anschließend können Sie sich auch (oder ausschließlich) über das NWLink IPX/SPX/NetBIOS-kompatible Transportprotokoll verbinden.
Die Konfiguration auf einem Windows 9x/Me-Rechner verläuft ganz ähnlich. Details finden Sie in den jeweiligen Schritt für Schritt-Anleitungen für die älteren Windows-Versionen.
Allerdings müssen Sie zusätzlich noch die NetBIOS-Funktion für das IPX/SPX-kompatible Protokoll aktivieren, sonst können Sie zwar die Verbindung aufbauen, aber keine Ressourcen anzeigen.
Suchen Sie unter den installierten Netzwerkkomponenten den IPX/SPX-Eintrag für den DFÜ-Adapter und klicken Sie auf EIGENSCHAFTEN.
Auf der Registerkarte NETBIOS finden Sie die entsprechende Option.
Ist die Verbindung vom Gast-Computer zum Host-Computer aufgebaut, können Sie sich die freigegeben Ressourcen anzeigen lassen.
Klicken Sie auf START und dann auf AUSFÜHREN.
Geben Sie die Ressource ein, mit der Sie sich verbinden wollen. Dies geschieht in der UNC-Schreibweise (Universal Naming Convention):
\\RECHNERNAME\FREIGABENAME
Auf einen Ordner zugreifen
Geben Sie den Rechner- und den Freigabenamen ein und klicken Sie auf OK.
Die Ressource wird Ihnen angezeigt und Sie können damit arbeiten.
Auf einen Drucker zugreifen
Geben Sie den Rechner- und den Freigabenamen ein und klicken Sie auf OK.
Handelt es sich um den ersten Verbindungsversuch, müssen Sie zuerst den Druckertreiber installieren. Windows macht Sie darauf aufmerksam.
Klicken Sie auf JA. Anschließend wird der Druckertreiber installiert.
Nach beendeter Installation wird die Warteschlange auf dem Host angezeigt. PeterV druckt gerade ein Dokument.
Nun ist der Drucker fest installiert und immer betriebsbereit, wenn die Verbindung zum Host hergestellt ist.