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#1 |
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Mit Highspeed ins Internet, das geht natürlich am besten mit T-DSL. Wenn Sie noch ein Analog-Modem benutzen oder über ISDN surfen und nun umstellen wollen, können Sie auch daran denken, Ihr kleines Netzwerk ins Internet zu bringen. Das Gute daran: eine einzige Verbindung genügt. Teilen Sie einfach den Zugang zwischen Ihren Rechnern auf. Die Internetverbindungsfreigabe macht's möglich. T-DSL ist eine von der Telekom angebotene Variante der Übertragungstechnik ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line). ADSL teilt eine herkömmliche Telefonleitung in unterschiedliche Bereiche für die Datenübermittlung und die Sprachübertragung und nutzt dabei einen Frequenzbereich, der zum Telefonieren nicht verwendet wird. So ist es möglich, einen analogen T-Net Anschluß oder einen ISDN Anschluß mit dem Breitband-Internetzugang zu kombinieren. Alles was Sie brauchen, ist etwas Hardware. Typisch für ADSL ist, dass Hin- und Rückkanal jeweils unterschiedlich große Datenmengen transportieren können.
![]() Upstream und Downstream beim T-DSL 1500 Festnetzanschluß Internetverbindungsfreigabe Haben Sie das Netzwerk aufgebaut und den T-DSL Anschluß konfiguriert, können Sie die Verbindung freigeben. Schon ist es möglich, dass Sie und andere Anwender gleichzeitig auf das Internet zugreifen. So können Sie z.B. E-Mails senden und empfangen, während ein Freund oder Kollege Dateien herunterlädt oder im Internet surft. Ein Rechner geht direkt ins Netz, die anderen hängen sich kostenlos an. Dafür wird die zur Verfügung stehende Bandbreite geteilt. Die Internetverbindungsfreigabe (ICS, Internet Connection Sharing), arbeitet nach dem Client/Server-Prinzip.
![]() Routing Ihr kleines Netzwerk und das Internet sind physikalisch getrennte Netze. Damit Ihre Rechner den Weg ins Internet finden, übernimmt der ICS-Server die Rolle des Vermittlers. Er gehört über die Netzwerkkarte zum LAN (Local Area Network) und über die T-DSL Leitung zum Internet. Mit Hilfe von NAT (Network Address Translation) ist er in der Lage, die Daten weiterzureichen. Er fungiert also als Software-Router oder, wie Windows es nennt, als Standard-Gateway. NAT (Network Address Translation) Die Rechner in Ihrem kleinen Netzwerk und die Rechner im Internet kommunizieren im Prinzip auf die gleiche Art und Weise. Sie verwenden IP-Adressen, um einander anzusprechen. Während Ihr LAN mit privaten Adressen arbeitet, die im Internet nicht vorkommen, z.B. 192.168.0.1 bis 192.168.0.254, brauchen Rechner im Internet öffentliche Adressen, damit sie gefunden werden können. Jedesmal also wenn Ihr ICS-Server eine Internetverbindung aufbaut, erhält er zusätzlich zu seiner privaten LAN-Adresse eine öffentliche Internet-Adresse, die ihm der Internetdienstanbieter (ISP, Internet Service Provider, in dieser Anleitung T-Online) zuteilt. Will nun ein Rechner aus dem lokalen Netzwerk eine Verbindung zu einem Internet-Server aufnehmen, landet seine Anfrage zunächst beim ICS-Server. Der ersetzt die private LAN-Adresse durch die öffentliche Adresse des ISP, bevor er die Daten an den eigentlichen Empfänger weiterleitet. Der angesprochene Internet-Server antwortet dann seinerseits dem ICS-Server, der wiederum die Adressen austauscht bevor er die Daten an den ursprünglichen Absender zurückschickt. Damit dabei nichts durcheinander kommt, führt der ICS-Server eine NAT-Tabelle, die neben den IP-Adressen der ICS-Clients auch die verwendeten Kommunikationskanäle (Ports) festhält. ![]() Im Detail:
![]() NAT sorgt dafür, dass von außen nur der ICS-Server erkannt wird, der Rest Ihres kleinen Netzwerks bleibt für Außenstehende unsichtbar. So kann man vom Internet auch nicht direkt auf einen der Client-Rechner zugreifen, die gesamte Kommunikation läuft über den Server und damit über die IP-Adresse des ISP. So bietet NAT auch einen gewissen Schutz vor Angreifern.
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#2 |
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DNS Wenn Sie schon einmal eine Webseite mit Namen aufgerufen haben, dann haben Sie auch DNS (Domain Name System) benutzt. DNS übersetzt Computernamen in IP-Adressen. Das Ganze funktioniert wie ein Telefonbuch. Sie geben einen Namen ein, z.B. SUPPORT.MICROSOFT.COM, und DNS gibt Ihnen die richtige Nummer: 207.46.196.102. Auch auf dem ICS-Server läuft der DNS-Dienst, der entsprechende Anfragen zur Namensauflösung an die DNS-Server des Providers weiterleitet. DHCP Ist der ICS-Server gestartet, übermittelt der integrierte DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)-Server alle relevanten TCP/IP-Einstellungen an die ICS-Clients,
![]() Alle Dienste des ICS-Servers laufen im Hintergrund und werden bei der Installation der Internetverbindungsfreigabe automatisch eingerichtet. Sie müssen hier nichts weiter tun. Auch die Konfiguration der ICS-Clients ist denkbar einfach. Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen, weil die letzten Anmerkungen etwas technisch waren. Für die Nutzung von T-DSL benötigen Sie drei Zusatzgeräte.
Schließen Sie zuerst alle Geräte an:
![]() ![]() ![]() Nun ist alles aufgebaut. Als nächstes müssen Sie die T-DSL Software installieren. Nach der Installation der Netzwerkkarte für den T-DSL Zugang wird es Zeit, einen Blick auf die installierten Netzwerkkomponenten zu werfen.
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#3 |
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T-DSL für T-Online einrichten Die DSL-Verbindung besteht im Endeffekt aus zwei Komponenten:
![]() ![]() Insbesondere wenn Sie zwei gleiche Netzwerkkarten verwenden, haben Sie so keine Schwierigkeiten, die Verbindungen zu unterscheiden. ![]() Sie können die Verbindung auch gleich optimieren. Klicken Sie sie mit der rechten Maustaste an und wählen Sie EIGENSCHAFTEN. Nehmen Sie alle Häkchen weg und klicken Sie auf OK. (Der QoS-Paketplaner kann aktiviert bleiben). ![]() ![]()
Geändert von BuckFix (28.03.2006 um 15:31 Uhr). |
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#4 |
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Nun können Sie die neue WAN-Verbindung einrichten.
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#5 |
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Automatische Einwahl konfigurieren Nun fehlt nur noch die automatische Einwahl. Teilen Sie dem Internet Explorer mit, dass er immer auf die WAN-Verbindung zurückgreifen soll, wenn Sie ins Internet wollen.
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#6 |
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Auch Outlook Express kann Ihre neue T-DSL WAN-Verbindung nutzen. So können Sie E-Mails senden und empfangen und sich an Diskussionsforen beteiligen, ohne auf die T-Online Software angewiesen zu sein. Wenn Sie Outlook Express starten, meldet sich in der Regel der Assistent für den Internetzugang und hilft Ihnen bei der Erstkonfiguration. Sollte dem nicht so sein, sehen Sie auf der Startseite die folgenden Einträge: ![]()
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#7 |
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Als nächstes können Sie das Newsgroups-Konto erstellen. Klicken Sie auf NEWSGROUPS-KONTO ERSTELLEN oder wählen Sie EXTRAS - KONTEN - HINZUFÜGEN - NEWS. Auch hier ist die Konfiguration wieder sehr einfach.
![]() Sie können jedoch auch über EXTRAS - KONTEN - NEWS.T-ONLINE.DE bzw. POP.T-ONLINE.DE - EIGENSCHAFTEN die T-DSL WAN-Verbindung explizit zuweisen. ![]() ![]() Gehen Sie auf die Registerkarte VERBINDUNG, wählen Sie VERBINDUNG ZU DIESEN KONTO IMMER HERSTELLEN MIT und tragen Sie die WAN-Verbindung ein. Tipp: Aus Sicherheitsgründen sollten Sie die jeweils neueste Version von Internet Explorer und Outlook Express installieren. Besuchen Sie hierzu die Webseite SUPPORT.MICROSOFT.COM und klicken Sie dann auf DOWNLOADS. Hier finden Sie den jeweils aktuellen Link und eine ausführliche Anleitung. Nun können Sie die Internetverbindungsfreigabe aktivieren. Dann können alle Rechner im Netzwerk ins Internet
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#8 |
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Jetzt kann der Surfspaß beginnen. Alle Voraussetzungen für die Internetverbindungsfreigabe sind erfüllt:
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#9 |
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Jetzt müssen Sie nur noch die ICS-Clients einrichten. Nur noch zwei Einstellungen müssen auf den Clients vorgenommen werden. Das ist schnell erledigt. Sorgen Sie dafür, dass die Rechner Ihres kleinen Netzwerks
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#10 |
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Die Internetverbindung über das LAN herstellen Anschließend können Sie die Verbindung zum Internet über das Netzwerk einrichten.
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