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    Standard Internet-Verbindungsfreigabe mit Windows 9x und 2000

    Meiner Meinung nach sollte immer der Windows 2000 Rechner die Verbindung zum Internet herstellen, da dieser ein besseres TCP/IP Protokoll hat. Alle Windows 9x Versionen außer Windows 98SE bieten diese Möglichkeit auch nicht an. Deswegen werde ich dieses auch nicht genauer beschreiben.

    Vorraussetzung:

    Um mehrer Rechner gemeinsam über eine Leitung ins Internet zu verbinden muss ein funktionierendes Netzwerk vorhanden sein! Dessen Einrichtung ist hier beschrieben.

    Windows 2000 einrichten:

    Über Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen gelangen Sie in das Fenster, in dem Ihre konfigurierten Internet-Zugänge als Icons dargestellt werden.



    Klicken Sie auf den gewünschten Zugang und öffnen Sie mit der rechten Maustaste den Eigenschaften - Dialog.

    Im Register Gemeinsamer Zugriff können Sie nun die Freigabe für diese Verbindung aktiveren. Bei Windows 2000 ist dies jeweils immer nur für eine Verbindung möglich.



    Über Wählen bei Bedarf aktivieren stellt der Windows-2000-Rechner die Verbindung her, sobald eine Internet-Anforderung von einem beliebigen Netzwerk-Client eintrifft. Diese Option ist mit Vorsicht zu genießen, da es keine Möglichkeit gibt, die Verbindung auf dem Client auch wieder zu beenden. Selbst wenn Sie die Option zur automatischen Trennung nach einer bestimmten Zeit der Inaktivität einschalten, kann Ihnen ein Client, der beispielsweise im Minutentakt sein POP - Konto (Email) abfragt, unfreiwillig zu einer kostspieligen Standleitung ins Internet verhelfen.

    Clients einrichten:

    Um die Internet-Verbindungsfreigabe zu nutzen, ist es nicht nötig, dass auf den Clients ebenfalls Windows 2000 läuft, die Konfiguration erfolgt über die Standardeinstellungen für Netzwerkverbindungen. Unter Windows 9x erreichen Sie diese über Systemsteuerung/Netzwerk. Wählen Sie das TCP/IP-Protokoll und klicken Sie auf Eigenschaften. In der Registerkarte IP-Adresse wählen Sie IP-Adresse festlegen und vergeben nun für jeden Client eine eindeutige Adresse innerhalb des 192.168.0.x-Adressbereichs, also beispielsweise 192.168.0.2, 192.168.0.3 und so weiter. Die Subnetzmaske ist immer 255.255.255.0. Windows 98 SE und Windows 2000 bieten DHCP-Services, das heißt, der Client kann die IP-Adresse vom Zugangsrechner auch automatisch beziehen. Das erleichtert zwar die Konfiguration in größeren Netzwerken mit einem Server, der ständig erreichbar ist, in kleinen Peer-to-Peer-Netzen ist dies jedoch eine der zuverlässigsten Fehlerquellen. Wird nämlich ein Client vor dem DHCP-Server gestartet (in Peer-to-Peer-Netzen ist das an der Tagesordnung) und bekommt er somit keine Adresse zugewiesen, verleiht er sich per Zufallsautomatik selbst eine IP-Adresse, die unter Umständen außerhalb des gemeinsamen Adressbereiches liegt.

    Zudem sind zwei weitere Einstellungen zur Client-Konfiguration erforderlich. Im Register Gateway geben Sie die IP-Adresse des
    Internet-Zugangsrechners ein, hier also 192.168.0.1, im Register DNS-Konfiguration aktivieren Sie DNS und geben gleichfalls 192.168.0.1 ein.
    Als Host geben Sie den Netzwerk-Namen des betreffenden Clients ein, die Eingabe eine Domäne ist für normale Arbeitsgruppen nicht erforderlich.
    Achten Sie zudem darauf, dass der Eintrag WINS deaktiviert ist.

    Um den Client nun dazu zu bringen, das Netzwerk zu benutzen statt eine DFÜ-Verbindung aufzubauen, wechseln Sie zu
    Systemsteuerung/Internetoptionen



    und wählen Sie hier unter Verbindungen die Option Verbindung über ein lokales Netzwerk herstellen (Windows 95) beziehungsweise keine Verbindung wählen (Windows 98). In den LAN-Einstellungen belassen Sie es bei Automatische Suche der Einstellungen.



    Damit sollte die Kommunikation zwischen den Clients und dem Windows-2000-Internet-Gateway problemlos funktionieren

    Internet Connection Sharing erlaubt natürlich nicht nur das gemeinsame WWW-Surfen auf einer Leitung. Auch die Nutzung aller anderen
    Internet-Dienste wie Mail und News sind problemlos möglich. Die angeschlossenen Netzwerkrechner können etwa alle direkt auf ein eigenes
    externes E-Mail-Konto zugreifen. Auf allen Netzwerk-PCs werden die jeweiligen POP- und SMTP-Informationen genauso eingetragen, wie bei einem
    Rechner mit eigenem Zugang. Eine besondere Konfiguration des Mailclients mit dem Zugangsrechner als Proxy (wie etwa bei Programmen wie Wingate
    erforderlich) ist mit dem Internet Connection Sharing nicht nötig. Um die korrekte Weiterleitung innerhalb des Netzwerks kümmert sich Windows automatisch.


    Geändert von Rupps. (03.04.2006 um 08:45 Uhr)

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