Vorbereitung
Zuerst sollte man sich aus dem Internet sämtliche Treiber für die eingebaute Hardware herunterladen und bei eingebauten SCSI- oder UDMA100-Controllern diese Treiber dann auf Diskette entpacken. Zwar bringt Windows sehr viele Treiber mit, nur sollte man sich nicht darauf verlassen, daß diese immer unproblematisch laufen oder daß der eingebaute Controller auch dabei ist.
Der sauberste Weg ein Windows zu installieren ist der über die Boot - CD. Deswegen ist es nötig im BIOS als erstes Boot - Device das CD-ROM/DVD - Laufwerk einzutragen. Sollte als erstes Boot - Device kein CD-ROM einzustellen sein, so genügt es auch die anderen Boot - Devices (1 & 2) vorerst auf "disable" zu stellen.
Setup - Teil1
Danach die WindowsXP - CD in das Laufwerk von dem gebootet wird einlegen und den Rechner neu starten. Es wird nun nach einer ladbaren Partition gesucht und folgende Meldung sollte erscheinen.
Nun wird der Bildschirm kurz schwarz und die Meldung "Setup untersucht Hardwarekonfiguration" erscheint. Dann wechselt die Bildschirmfarbe in das altbekannte Hellblau. Am unteren Bildschirmrand erscheint eine Meldung, dass man zur Einbindung eines SCSI-Controllers jetzt F6 drücken soll. Hier sollte man die vorbereitete Treiberdiskette für eventuell vorhandene SCSI- oder IDE100-Controller bereithalten. Wenn man seinen PC ohne ACPI installieren möchte, muss man an dieser Stelle die Taste F5 drücken. Danach erscheint nach der Meldung "Windows-Ausführungsschicht wird geladen" ein Auswahlfenster in welchem man "Standard PC" auswählt.
Gleich danach erscheint am unteren Bildschirmrand die Meldung "Drücken Sie F2 für die automatische Systemwiederherstellung". Das ist eine Neuerung zu Windows2000 und leitet den Benutzer gleich zum Reparaturmenu weiter.
Nun werden einige Treiber geladen, hier sollte man sich, wenn man als "Standard - PC" installiert, nicht wundern dass auch ACPI - Treiber geladen werden. Es erscheint nun eine Seite, in der man gefragt wird, ob man einen SCSI -Treiber (etc.) installieren will. Möchte man dies, so drücke man die Z-Taste, wenn nicht, dann einfach mit Return überspringen.
Es werden nun weitere Dateien geladen, was - je nach CD-Laufwerk- einige Zeit dauern kann.
Danach fragt das Setup ob man jetzt WindowsXP installieren, eine beschädigte WindowsXP-Installation reparieren oder die Installation abbrechen möchte. Wir wollen installieren, also drücken wir die Eingabetaste.
Darauf erscheint die Lizenzvereinbarung, welche man lesen kann oder auch nicht. Anerkannt wird sie mit F8 und so geht`s weiter.
Nun ist die Zeit gekommen, wo man sich eine Partition zum Installieren aussuchen muss. Das Setup bietet einem die verfügbaren Partitionen sortiert nach einzelnen Platten an.
Hat man eine leere und formatierte Partition schon vorher vorbereitet kann man diese hier einfach auswählen. Hat man allerdings eine neue Platte so kann man mit Hilfe des Setup`s Partitionen erstellen und löschen und somit die Festplatte nach seinen Wünschen einrichten. Es ist anzuraten für WindowsXP eine min. 2,5 GB große Partition zur Verfügung zu haben.
Hat man die Festplatte formatiert, so muss man sich noch für die Formatierungsart entscheiden. Das Setup bietet FAT32 und NTFS5 an. Der Sicherheit zu liebe solle man NTFS wählen, allerdings können dann ältere Windowsversionen der 9x-Reihe und Windows NT4 nicht auf diese zugreifen. Möchte man aber mit diesen älteren OS`es auf diese Partition zugreifen, so wähle man FAT32.
Nachdem nun die Festplattenpartition vorbereitet und formatiert ist, startet der Kopiervorgang. Dieser kann - je nach CD-Laufwerk und Festplatte- unterschiedlich lang dauern. Auch sollte man nicht erschrecken, wenn einzelne Dateien angeblich nicht kopiert werden können. Durch einen beherzten neuen Versuch mittels drücken der Eingabetaste ist dies meist zu berichtigen. Da aber die Laufwerke während des Kopierens im PIO - Modus laufen ist mit einer hohen CPU - Last zu rechnen, wodurch es bei schlecht gekühlten Prozessoren zu Abstürzen und Fehlern kommen kann.
Sind die Dateien kopiert wird der graphische Installationsmodus gestartet.
Setup - Teil2
Im folgenden Fenster kann man erste Einstellungen vornehmen. Verschiedene Tastaturlayout`s wählen und das Gebietsschema anpassen. Allerdings sind die Voreinstellungen auch bedenkenlos übernehmbar.
Im darauffolgenden Fenster wird man gebeten, seinen Namen und seinen Firmennamen (soweit vorhanden) einzugeben.
Es folgt ein Fenster in welchem man die aktuelle Zeit und das aktuelle Datum einstellen bzw. korrigieren kann.
Nun startet das Setup die Netzwerkinstallation. Diese ermöglicht einem die ersten grundlegenden Einstellungen im Setup vorzunehmen. Es ist meist ausreichend die "Standardkonfiguration" zu installieren.
Will man schon eigene Einstellungen vornehmen, so kann man unter "Benutzerdefinierte Einstellungen" Protokolle zu den standardmäßigen hinzufügen. Möchte man seinem PC eine IP zuteilen, dann markiert man den Eintrag "TCP/IP" und klickt auf Eigenschaften. Nun stehen einem die gewohnten Einstellungen zur Verfügung.
Ist eine erkannte ISDN-Karte im Rechner vorhanden, so bittet Setup, das Protokoll (in Deutschland DSS1) auszuwählen und der Karte eine MSN zuzuordnen.
Es werden nun weitere Dateien kopiert, Einstellungen installiert und registriert, auch das kann recht lange dauern.
Der erste Start
Nach einer lustigen Animation gelangen wir zum Registrierungsfenster.
Nachdem diese Hürde überwunden ist erscheint ein Fenster, welches auffordert einen Benutzer anzulegen. Auch wenn man nur einen Benutzer (den schon angelegten "Administrator") benutzen möchte, muss man doch an dieser Stelle einen Namen angeben. Dieses neu erstellte Konto kann man später wieder löschen.
Empfehlenswert ist, einen sogenannten "Equivalent Account" anzulegen, der die vollen Rechte des Administrators besitzt und alle weiteren Aktionen über diesen auszuführen. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, ein vergessenes Passwort des Admin wiederherstellen zu können.
Nun noch schnell mit einem Klick auf den gewünschten Benutzer einloggen und wir sehen den fast leeren Desktop und das aufgeklappte Startmenu. Vor uns liegt ein lauffähiges System, welches nur noch nach dem Aktualisieren von Treiber und dem Aufspielen der Software schreit.
