Registrierungsschlüssel und Werte für das Systemwiederherstellungsprogramm
In Windows XP gibt es drei Registrierungsschlüssel, die Sie zur Änderung der Systemwiederherstellung verwenden können:
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Sr
Dieser Schlüssel bezieht sich auf den Systemwiederherstellungsfilter. Dieser Schlüssel und seine Werte dürfen auf keinen Fall geändert werden, da jegliche Änderungen Fehler im Betriebssystem zur Folge haben können.
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Sr
Dieser Schlüssel bezieht sich auf den Systemwiederherstellungsdienst. Dieser Schlüssel und seine Werte dürfen auf keinen Fall geändert werden, da jegliche Änderungen Fehler im Betriebssystem zur Folge haben können.
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersi on\SystemRestore
In diesem Registrierungsschlüssel können Sie einige DWORD-Werte ändern. Er enthält jedoch auch einige Werte, die auf keinen Fall geändert werden dürfen.
Werte, die ohne Risiko für den Computer geändert werden können:
CompressionBurst
Dieser in Sekunden angegebene Wert gibt die Leerlaufzeitkomprimierung an: Zeitspanne für die Datenkomprimierung, nachdem der Computer seine Leerlaufzeit erreicht hat. Ein Dienst kann Daten für die in diesem Wert angegebene Zeit komprimieren und dann den Vorgang beenden. Bei der nächsten Leerlaufzeitkomprimierung kann der Computer den Vorgang dann wiederholen.
DiskPercent
Dieser Wert bezieht sich auf den prozentualen Anteil am Speicherplatz, den die Systemwiederherstellung für ihren Datenspeicher verwendet. Der Standardwert beträgt 12 Prozent. Der Datenspeicher wird immer mit "max(12 Prozent, DSMax)" berechnet, unabhängig von der Größe der Festplatte. Die maximale Größe (max) ist in DSMax angegeben. Bei Festplattengrößen unter 4 Gigabytes (GB) ist 12 Prozent weniger als 400 Megabytes (MB), also ist "max(12 Prozent, DSMax)" = 400 MB". Bei Festplattengrößen über 4 Gigabytes (GB) ist 12 Prozent mehr als 400 Megabytes (MB), also ist "max(12 Prozent, DSMax)" = 12 Prozent". Diese Datenspeichergröße ist kein reservierter Speicherplatz und wird nur bei Bedarf genutzt.
DSMax
Dieser Wert gibt die maximale Größe für den Datenspeicher der Systemwiederherstellung an. Die Standardgröße des Datenspeichers beträgt 400 MB. Der Datenspeicher wird immer mit "max(12 Prozent, DSMax)" berechnet, unabhängig von der Größe der Festplatte. Die maximale Größe (max) ist in DSMax angegeben. Bei Festplattengrößen unter 4 Gigabytes (GB) ist 12 Prozent weniger als 400 Megabytes (MB), also ist "max(12 Prozent, DSMax)" = 400 MB". Bei Festplattengrößen über 4 Gigabytes (GB) ist 12 Prozent mehr als 400 Megabytes (MB), also ist "max(12 Prozent, DSMax)" = 12 Prozent". Diese Datenspeichergröße ist kein reservierter Speicherplatz und wird nur bei Bedarf genutzt.
DSMin
Dieser Wert bezieht sich auf den freien Speicherplatz, den die Systemwiederherstellung mindestens benötigt, um während der Installation funktionsfähig zu sein. Der Wert bezieht sich ebenfalls auf den freien Speicherplatz, den die Systemwiederherstellung mindestens für die Reaktivierung und Wiederaufnahme der Erstellung von Wiederherstellungspunkten benötigt, nachdem sie wegen unzureichenden Speicherplatzes deaktiviert wurde.
RestoreStatus
Dieser Wert gibt an, ob der letzte Wiederherstellungsvorgang fehlgeschlagen ist (0), erfolgreich war (1) oder unterbrochen wurde (2).
RPGlobalInterval
Dieser Wert gibt die Zeitspanne in Sekunden an, für die die Systemwiederherstellung wartet, bevor sie die automatischen Computerprüfpunkte für die verstrichene Zeit erstellt. Der Standardwert beträgt 24 Stunden.
RPLifeInterval
Dieser Wert gibt die Gültigkeitsdauer (Time to Live = TTL) der Wiederherstellungspunkte in Sekunden an. Wenn ein Wiederherstellungspunkt diese Zeit erreicht und sich noch im System befindet, wird er gelöscht. Der Standardwert beträgt (7776000), d.h. 90 Tage. Siehe dazu auch dieser Beitrag: Lebensdauer von Systemwiederherstellungspunkten erhöhen
RPGlobalInterval
Dieser Wert gibt die Zeitspanne in Sekunden an, für die die Systemwiederherstellung wartet, bevor sie die automatischen Computerprüfpunkte für die Sitzungszeit erstellt (Zeit, in der der Computer eingeschaltet gewesen ist). Der Standardwert ist Null (0), d.h., dieses Feature ist deaktiviert.
RPGlobalInterval
Dieser Wert gibt die Zeitspanne in Sekunden an, für die die Systemwiederherstellung wartet, bevor sie sich selbst aus einem deaktivierten Zustand heraus aktiviert (nachdem die Bedingungen für diesen Vorgang eingetreten sind). Wenn Sie die Benutzeroberfläche der Systemwiederherstellung starten, wird die Systemwiederherstellung sofort aktiviert.
Werte, die nicht geändert werden dürfen:
CreateFirstRunRp
Dieser Wert weist den Computer an, den ersten Wiederherstellungspunkt zu erstellen, z.B. dann, wenn die Systemwiederherstellung abgeschaltet und wieder eingeschaltet oder deaktiviert und wieder reaktiviert wird. Dieser Wert darf auf keinen Fall geändert werden, da der Computer dadurch in einen nicht korrigierbaren Zustand kommen kann (der Computer kann z.B. in einer der zuvor beschriebenen Situationen keinen ersten Wiederherstellungspunkt mehr erstellen).
DisableSR
Dieser Wert aktiviert oder deaktiviert die Systemwiederherstellung. Wenn Sie die Systemwiederherstellung in der Registrierung deaktivieren, werden die vorhandenen Wiederherstellungspunkte nicht entfernt. Dieser Wert darf nicht geändert werden. Die Systemwiederherstellung darf nur über die Benutzeroberfläche ein- oder ausgeschaltet werden.
RestoreDiskSpaceError
Dieser Wert weist den Computer an, eine Fehlermeldung zu erzeugen, wenn die Systemwiederherstellung aufgrund von Speicherplatzproblemen fehlschlägt. Dieser Wert dient zur Information.
RestoreSafeModeStatus
Dieser Wert gibt an, ob der letzte Wiederherstellungsvorgang aus dem abgesicherten Modus heraus durchgeführt wurde.
TimerInterval
Dieser Wert gibt das Abfrageintervall in Sekunden an. Der Wert bezieht sich auf die Zeit, zu der die Systemwiederherstellung "aufwacht" und den Zustand ihres Speicherplatzes überprüft. Der Standardwert ist Null (0), d.h., dieses Feature ist deaktiviert. Der Wert darf nicht geändert werden, da jegliche Änderungen die allgemeine Computerleistung beeinträchtigen können.