Windows Vista und Sicherheit
Windows Vista ist das Nachfolge-Betriebssystem von Windows XP und wird in der zweiten Jahreshälfte 2006 im Markt sein.
Mit Windows Vista erledigen Nutzer sicherer und einfacher ihre täglichen Aufgaben und finden sofort, was sie benötigen. Es bietet neue Möglichkeiten für die digitale Unterhaltung und einfachere Kommunikationswege mit anderen Menschen, sowohl zu Hause als auch unterwegs.
Im Zentrum der Entwicklungen stehen die Anforderungen rund um das Thema Sicherheit.
Schutz vor schädlicher Software
Der Windows Defender (ehemals Windows AntiSpyware) schützt PCs vor Spyware sowie anderer unerwünschter oder schädlicher Software, zum Beispiel Würmer und Viren. Er basiert auf einem neuen Programmkern und verhindert die Installation gefährlicher Software.
Außerdem überprüft er die Schlüsselstellen des Betriebssystems auf notwendige Änderungen.
Eine neu gestaltete Nutzeroberfläche vereinfacht grundlegende Aufgaben wie Scannen und Entfernen von Schadprogrammen und bietet ein abgestuftes Warnsystem. Windows Defender lässt sich von allen Nutzern eines PCs unabhängig von deren Administrationsrechten starten.
Verschlüsselung
BitLocker Drive Encryption verschlüsselt den gesamten Inhalt des Windows-Systems auf internen Laufwerken. Damit sind die Daten auf gestohlenen oder verloren gegangenen Computern besser vor unberechtigtem Zugriff geschützt. BitLocker funktioniert am besten auf PCs mit Trusted Platform Modules (TPMs).
Internet Explorer 7
Der integrierte Internet Explorer 7 verhindert Schäden durch Phishing und gefälschte Websites, indem er diese rot markiert. Außerdem unterstützt er Domain-Namen mit internationalen Schriftzeichen.
Kinder vor Gefahren schützen
Mit zahlreichen neuen Sicherheitseinstellungen in Windows Vista können Eltern die Computernutzung ihrer Kinder im Auge behalten. Dies funktioniert über Zeitbegrenzungen sowie die Blockierung bestimmter Webseiten, der Nutzung ausgewählter Programme und des Zugriffs auf Spielen mit Altersbegrenzung.
Verbesserte Firewall
Die Windows Vista Firewall überprüft die Einhaltung der Richtlinien, die unternehmensweit im neuen Dienst Windows Service Hardening festgelegt werden. Windows Service Hardening schränkt die Zugriffsmöglichkeiten auf bestimmte Dienste ein und verhindert dadurch die Ausbreitung schädlicher Software. Die Windows Vista Firewall blockiert Anwendungen wie den Datentausch über P2P (peer-to-peer) oder Instant Messaging und lässt sich von Administratoren über Group Policy einstellen. Darüber lässt sich auch die Installation externer Speichergeräte wie USB-Sticks oder Festplattenlaufwerke blockieren. Dies verhindert den Diebstahl sensibler Daten. Die Verwaltung der Internet-Protokoll-Sicherheit (IPSec) und der Firewall ist in einer Konsole integriert. Sie überwacht die Filterung des eingehenden und ausgehenden Datenverkehrs sowie die Einstellungen des IPSec Server und der Domain-Isolierung.
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