Das nur von Browsern der Mozilla-Familie unterstützte Element für Cascading Stylesheets (CSS) "-moz-binding" lässt sich nutzen, um mit Hilfe einer manipulierten Website beliebigen JavaScript-Code in das Document Object Model (DOM) des Browsers einzuschleusen. Dadurch ist es möglich, so genannte Inter-Domain-Zugriffe auf Daten durchzuführen, die andere Websites zur Identifizierung des Nutzers im Browser hinterlegen, wie beispielsweise Cookies und Session-IDs. Schlimmstenfalls kann ein Angreifer durch dieses Cross-Site-Scripting (XSS) auf den Namen des Opfers beispielsweise Bezahldienste und Online-Portale nutzen und Zugang zu weiteren sensiblen Daten erlangen.
Betroffen von dem Problem sind alle Browser der Mozilla-Familie einschließlich Netscape und Firefox. Auch das gerade erst freigegebene Update auf Firefox 1.5.0.1 behebt das Problem noch nicht.
Siehe Original-Artikel bei Heise:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/69159