Der C64 ist wieder da! - Als eigenes Board für jedes ATX PC-Gehäuse und einer ganzer Menge neuer Hardware-Features die abwärtskompatibel zum C64 ist. Der Spaß kostet allerdings 249€.
Hier gibt's weitere Infos dazu.
Physikalische Eigenschaften
Der C-One hat im Grunde die Form eines modernen ATX-PC-Motherboards und genauso verhält er sich, wenn man ihn in ein ATX-Gehäuse einbauen will: der C-One passt in ein Micro ATX-Computergehäuse. Die Anschlüsse passen genauso in die typischen ATX-Gehäuseöffnungen an der hinteren Seite wie zusätzliche Anschlüsse.
Stromversorgung
Der Stromanschluss des C= 1 ist ein normaler ATX-Anschluss. Das C= 1-Board ist auf eine 5V DC-Stromversorgung ausgerichtet. Bei der Entwicklung wurde darauf Wert gelegt, den C= 1 so portabel wie möglich zu halten (um eine spätere Entwicklung eines C= 1-Laptops zu vermöglichen)
Der "ATX Power Down" ist per Software steuerbar.
CPU/Geschwindigkeit
Der Hauptprozessor des C= 1 ist ein auf 20 MHz getakteter 65c816. Der 65c816 ist ein 6502-kompatibler Prozessor mit einer 24 bit breiten Adressleitung, zusätzlichen Befehlen und Zugriffsmöglichkeit auf entsprechend mehr Speicher.
Software-Verlangsamung auf klassische C64-Geschwindigkeiten.
Der Systembus läuft bei 50 MHz, die 60 Hz CIA-Taktung des Systems wird durch interne Zyklen bereitgestellt.
Zweiter 6502-Prozessor für E/A-Unterstützung
SuperVIC Eigenschaften
VGA Monitor-Ausgang
VIC-II kompatibel in allen Videomodi bei 50/60 Hz (Emulation ist per Software steuerbar)
Klassische Emulation und SuperVIC-Modi sind per Software steuerbar
Erweiterte Video-Modi sind ebenso wie Kombinationen mit klassischen VIC-II-Modi möglich
Speicher-Adressen mit Funktionen (Zeichenmatrix, Bildspeicher, Farb-RAM, usw.) sind alle mit 24 bit addressierbar (außer der Farbpalette, die innerhalb des Chip-Speichers bleibt)
16 MB Video-RAM mit einstellbarem Spiegeln oder verlegen vom CPU-Speicher
Maximale Auflösung von 1280x1024
Maximal gleichzeitig darstellbare Farben: 256 aus einer Palette von 65535 (in regulären und linearen Modi)
Ein spezieller "Chunky"-Videomodus mit Zugriff auf die gesamte Palette (mit Einschränkungen)
Grafikmodi beinhalten C64-typische Zellen-Video und lineares Video
Hardwarebasiertes Linienzeichnen, Füllen, Musterfüllen, Überlagern, evtl. Skalieren
Overscan
Windowing-Modus (betrachten eines Teils eines 1280x1024-Bildes in 320x200-Auflösung; scrollen dabei ist möglich)
Das volle Byte Color-RAM kann bewegt werden
Blitter-Funktionen (Bewegung von Bildblöcken) mit logischen Operationen AND, OR, XOR
Eingebauter Coprozessor: Der Coprozessor ist darauf ausgelegt, Einstellungsänderungen am Videochip durchzuführen, während dieser andere Arbeiten ausführt. Mit dieser Methode sind Dinge wie Splitscreen, Layerscreen und/oder gemischte Video-Effekte auf dem Amiga so einfach.
8 Sprites mit bis zu 256x256 Pixel Auflösung (können klassische lineare oder C64-Video-Grafiken nutzen)
Maus-gesteuertes "Maus-Sprite"
Basiert auf einer 320 Dot-Clock (dieselbe Pixelgröße/-position in allen Videomodi)
MonsterSID Audio
klassische SID-Emulation (mit Addressenspiegelung)
MonsterSID-Modus
16 stereo SID-Stimmen (1-8 links, 9-16 rechts)
Sync, Ring-Modulation und Filter auf alle Stimmen
Zusätzliche Stimmen in Reihenfolge geordnet (nach den ersten 3)
DMA-Audio mit 8 Stereo-Stimmen (4 links, 4 rechts)
64 KB interner Sound-Speicher (Sound oder Instrumente) wie auch Zugriff zum Haupt-CPU-RAM zum Abspielen von DMA-Clips
Variable Abspielrate
Audio-Auflösung: 8 Bit
DMA Segmentabspielung kann durchgängig (Loop) oder stückweise (Note / Segment) erfolgen
Speicher
Speicher direkt auf dem Board: 32 MB (16 MB für den Hauptprozessor und 16 MB für den Grafikchip)
64 KB RAM für den MonsterSID (DMA-Audio oder Instrumentendefinitionen)
Das System hat für die Einschalt-Initialisierung ein kleines "Boot-ROM" von 8 oder 16 KB
Betriebssystem(e) wird/werden in einer Compact Flash-Karte gespeichert; auch andere Daten werden dort gespeichert. Es gibt keine Grenze bei der Größe (das Maximum liegt derzeit bei 512 MB). Das Flash-Medium kann im laufenden Betrieb ausgetauscht werden.
Interne E/A
3,5"-Floppy-Anschluss mit 1581-Emulation (bei Verwendung eines PC-Laufwerkes) mit 64 KB RAM
Die Möglichkeit der Unterstützung der MFM 720/1440/2880-Kapazitäten per Software (WD1772 kompatibel)
IDE-Schnittstelle mit DMA-Unterstützung
Die erste Version des C=1 wird für diese Interfaces keinerlei Softwareunterstützung beinhalten (ausgenommen die 1581-Emulation).
Compact Flash-Slot
LCD-Interface (TTL LCD)
Interne Erweiterung
3 Mini Zorro/Cartridge Slots
Bis zu 3 Mini Zorro-Erweiterungsus-Anschlüsse, per Software schaltbar und konfigurierbar
Kompatibilität mit bestehendem Commodore Cartridge-Bus auf der einen Seite des Anschlusses (Anschlüsse werden angepasst um die Falschausrichtung der Cartridges zu vermeiden)
Andere Kontakte bieten zusätlichen Addressbuss, Konfiguration der Dot Clock, Videoleitungen, etc.
Möglichkeit, die C= 1-Systemchips extern zu konfigurieren
1 standard PCI Erweiterungsslot - eine kleine "Registerzugriff"-Version des PCI-Bus zum Anschluss eines Modems, einer Netzwerkkarte oder eines anderen modernen E/A-Gerätes
Externe Anschlüsse
PS/2 Tastatur-Anschluss mit C64 Matrix-Emulation (konfigurierbar) oder direktem Datenzugriff
Die Joystickleitungen können ebenso per Tastatur emuliert werden
PS/2-Maus mit 1351-Emulation und Unterstützung für bidirektionale Kommunikation
IEC serieller Anschluss mit Unterstützung für Commodore VIC/64/264/128-Laufwerke und -Drucker
2 Joystick-Anschlüsse (mit Begrenzung auf Joysticks und Joystick-kompatible Geräte)
Serielle Hochgeschwindigkeitsschnittstelle (RS-232; 16550-Emulation mit voraussichtl. 16 Byte E/A-Puffer)
Parallele Schnittstelle (nur GEOCable kompatibles Interface), kann als PA0-7 agieren
Zusätzlicher Anschluss, der aus den noch übrig bleibenden E/A-Leitungen besteht