Wenn es nach den IT-Größen Google, Yahoo, Microsoft und VeriSign geht, soll die von der
OpenID Foundation entwickelten OpenID zum Standard für das einfache Login auf Internetseiten werden.
Hierbei nutzt der Anwender einen erstellten Account, um sich auf unterschiedlichsten Webseiten einzuloggen. Das umständliche Sammeln von unzähligen Benutzernamen und Passwörtern soll damit der Vergangenheit angehören.
Microsoft versuchte seinerzeit bereits einen solchen Service zu etablieren (damals Passport, heute Windows Live ID), scheiterte aber an der allgemeinen Skepsis dem Softwaregiganten gegenüber. Während Microsoft auf eine zentrale Verwaltung von IDs setzte, ist OpenID dezentral strukturiert. Jedes teilnehmende Unternehmen kann die Login-Informationen seiner Nutzer in OpenID-Logins umwandeln.
Profitieren wird von der ungewöhnlichen Allianz in jedem Fall Microsoft. Das Fachblog ReadWriteWeb prophezeite schon am vergangenen Sonntag, ein Problem der geplanten Übernahme von Yahoo ließe sich mit OpenID bequem lösen: "das Verschmelzen der gigantischen proprietären Systeme zur Nutzer-Authentifizierung" der beiden Riesen.
Wer also die Einrichtung eines zentralen Web-Pass erwägt, sollte in jedem Fall einen Anbieter ohne direktes kommerzielles Interesse an eigenen Daten suchen.
Beispiele hierfür sind:
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MyOpenID
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ClaimID
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VeriSign