Sicherheitsexperten zufolge versucht der Wurm, der sich eine seit geraumer Zeit bekannte Schwachstelle in Symantec-Virenscannern zunutze macht, Botnetze zu erstellen, über die sich Denial-of-Service-Attacken (DoS) lancieren lassen. Nach Angaben von Ron O'Brien, Security-Analyst bei Sophos, verbreitet sich der Schädling via E-Mail-Anhang oder, indem er sich an ausgehende Messages hängt.
Offenbar haben nach wie vor wenige Symantec-Nutzer den bereits seit Mitte Mai 2006 verfügbaren
Patch eingespielt, der gegen das von Symantec als "W32.Rinbot.L" und von Sophos als "W32/Delbot-L" bezeichnete Bot-Programm schützt.