Der Gießener Toxikologe Volker Mersch-Sundermann hat vor möglichen Gesundheitsgefahren durch Tonerstaub gewarnt.
Der Frankfurter Rundschau sagte er, eine Pilotstudie im Auftrag eines Arbeitskreises des Bundesamts für Risikobewertung (BfR) habe ergeben, dass sich die Staubbelastung im Raum beim Betrieb von Laserdruckern verdoppeln könne.
Beim Start des Druckers könnten zudem schlagartig so genannte Ultrafeinstäube in den Raum geblasen werden. Ultrafeinstäube könnten über die Lunge bis in die Blutbahn vordringen. Dabei handele es sich unter anderem um komplexe Gemische mit allergieträchtigen Schwermetallen wie Kupfer und Nickel sowie hochgiftigen Zinn-Verbindungen und Ozon.
Die Zusammensetzung bereitet uns mehr Sorge als die hohe Konzentration, sagte Mersch-Sundermann der Zeitung. Bei den gesundheitlichen Folgen gehe es weniger um die Akutreaktionen, sondern eher um mögliche chronische Folgen. Versuche mit Lungenzellenkulturen hätten gezeigt, dass im direkten Kontakt mit Tonerstaub die Erbsubstanz geschädigt und somit das Tumorrisiko erhöht werden könne. Laut Mersch-Sundermann handelt es sich um die erste Studie unter realen Bürobedingungen. Tonerstaub steht seit Jahren im Verdacht, unter anderem chronisches Asthma auszulösen.
Versuche mit Lungenzellenkulturen hätten gezeigt, dass im direkten Kontakt mit Tonerstaub die Erbsubstanz geschädigt und somit das Tumorrisiko erhöht werden könne.
Wir nehmen einfach de Filter aus den Autos.
600€ mehr für einen Drucker sollte einem seine Gesundheit schon wert sein
Ich gehe davon aus, dass die Druckerhersteller darauf regieren werden.
Wir nehmen einfach de Filter aus den Autos.
600€ mehr für einen Drucker sollte einem seine Gesundheit schon wert sein
Ich gehe davon aus, dass die Druckerhersteller darauf regieren werden.
Meistens vergisst man dabei wie, wie es sich anfühlt, wenn durch Feinstaub, der sich ablagert, eine Zellveränderung in der Lunge stattfindet - eine der schlimmsten Folter ist heilig dagegen.
Es ist schon Ironie, wenn eine Raucherin und 3 Raucher über Zellveränderungen in der Lunge sprechen
Ist völlig was anderes und nicht zu vergleichen mit dem was ich meine ! Ich rede von den Phänomenen, wenn sich die Art Feinstaub, welcher nicht aufgelöst werden kann, einnistet und die Lunge fängt an "unkontrolliere" Zellwucherung um dieses Stäubchen zu produzieren. Die Erbsubstanz wird verändert - das Immunsystem fängt an verrückt zu spielen, etc. etc. Dieses ist beim Raucher nicht bewiesen, dort ist die Lunge einfach belegt (sozusagen schwarz) und die Schleimbildung erhöht sich. Wenn sich dann allerdings ein Tumor bildet, hat es Aehnlichkeit mit obigem, doch ist immer noch nicht das gleiche. Glaub mir, ich weiss da Bescheid.
Es ist schon Ironie, wenn eine Raucherin und 3 Raucher über Zellveränderungen in der Lunge sprechen
Aber da gibt es auch noch ein Unterschied. Wer Raucht, der ist sich seiner Risiken bewusst und tut dies auf freiwilliger Basis. Aber kann mir kaum vorstellen das jemand freiwillig Feinstaub Inhalieren möchte.
Das war eine flapsige Bemerkungen von mir. Keine Basis für eine Diskussion.
Mich würde eher interessieren, wie weit man vom Drucker weg sein sollte. Gut, dass sich in meinem Unternehmen keine Drucker in den Büros, sondern im Gang befinden.
Mich würde eher interessieren, wie weit man vom Drucker weg sein sollte. Gut, dass sich in meinem Unternehmen keine Drucker in den Büros, sondern im Gang befinden.
Ich vermute mal, ist aber wirklich nur eine Vermutung, dass man solchem Feinstaub schon regelmässig ausgesetzt sein müsste, bis es sich festsetzt. Beim Vergleich mit Asbest ist es dasselbe. Ein kurzer Kontakt (so wurde es mir berichtet) reicht eigentlich nicht aus um Schaden anzurichten, hingegen eine längere Baustelle bei Sanierungen älterer Gebäude schon.
Was diese Laserdrucker-Szene betrifft, denke ich eher an die Leute in diesen Kopieranstalten und Druckereien, welche monate-, jahrelang am Drucken sind. Wenn ich in so einer Situation wäre, würde ich dies gründlich abklären