Das US-Unternehmen Palm hat mit dem Treo 680 ein neues Smartphone angekündigt, das auf der Palm-OS-Plattform basiert. Laut Hersteller ist das neue Gerät für professionelle Anwender gedacht, die eine erweiterte Mobilität in einem einzigen Gerät verlangen. "Der Treo 680 ist ein Smatphone für jedermann", erklärt Ed Colligan, CEO von Palm. Im Hauptfokus liegt jedoch die preissensible Kundengruppe. Etwa 200 Dollar soll das Produkt in den USA kosten, verriet Colligan in einem Interview mit Reuters. Konkrete Preise für Europa konnte das Unternehmen nicht nennen.
Der neue Treo hat einen TFT-Touchscreen mit einer Auflösung von 320 mal 320 Pixel sowie eine VGA-Kamera mit zweifachem Digitalzoom für Foto- und Videoaufnahmen. Unterhalb des Displays befindet sich eine QWERTZ-Tastatur, um das Verfassen von längeren Texten wie E-Mails und Notizen zu vereinfachen. Die Kapazität des internen Speichers beläuft sich auf 64 Megabyte. Über den SD-Card-Steckplatz können Nutzer den Speicherplatz um bis zu zwei Gigabyte für Musik- und Videodateien erweitern.
Im Inneren verrichtet ein mit 312 Megahertz getakteter XScale-Prozessor von Intel seine Arbeit. Das Quad-Band-Gerät für die GSM-Netze 850, 900, 1.800 sowie 1.900 Megahertz unterstützt GPRS sowie EDGE. Zur weiteren Ausstattung des Geräts zählen eine Infrarotschnittstelle, Bluetooth 1.2, Klinkenstecker, Freisprechfunktion und ein externer Schalter zum Wechsel zwischen Klingelton- und dem Vibrationsmodus. Ähnlich wie die Vorgängermodelle kann der Treo 680 auch als MP3-Player, Camcorder oder Digitalkamera verwendet werden. Durch das integrierte Dial-up-Networking kann das Smartphone via Bluetooth als drahtloses Modem für Bluetooth-kompatiblen Notebooks verwendet werden.
Der Treo, der neben Funktionen wie E-Mail und Telefonkonferenzen auch eine integrierte Google-Maps-Anwendung bietet, mit der er seinen Standort bestimmt und dem Anwender den Weg weisen kann, will sich vor allem mit seinem Preis und längerer Akkulaufzeit gegen die Geräte der Konkurrenz abheben. Colligan vergleich das neue Gerät vor allem mit dem Smartphone Motorola Q, das aus seiner Sicht auf Betriebsdauer zu Gunsten von Design verzichtet. "Wir wollten keinen ganzen Tag der Benutzbarkeit opfern, nur um ein wenig dünner zu werden." (
pte)