Firma EuroSAT startet vermeintlichen versuchten Betrug
Tausende haben von der Firma EuroSAT eine Rechnung über 78 Euro bekommen. Die Behauptung: Die Gebühr sei erforderlich, um den Satelliten-Empfang zu sichern. Um die Angeschriebenen zu verunsichern, wird gedroht, den Receiver abzuschalten. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat heute in Stuttgart ausdrücklich davor gewarnt, Geld an EuroSAT zu überweisen.
Nicht geklärt sei, wie die Firma an die Adressen der Angeschriebenen gekommen ist. Die Verbraucherschützer weisen zudem darauf hin, dass bisher keine Entscheidung über die Einführung einer Sat-Gebühr gefallen ist. Die angedrohte Abschaltung des Receivers entbehre daher jeder Grundlage.
Das Amtsgericht in Berlin, bei dem EuroSAT seit dem 10. April im Handelsregister eingetragen ist, verweist bei Anfragen nach EuroSAT auf die Polizei. "Vermutlich handelt es sich bei den Anschreiben um versuchten Betrug", so Sprecherin Evelyn Keßler. Sie empfiehlt, sich mit dem Schreiben an die örtliche Polizeidienststelle zu wenden.
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