Nach dem ich ein Win2000-Backup mit DriveImage wiederhergestellt hatte (gleiche Partition) bricht Win2000 nach dem Startbildschirm mit der Fehlermeldung ab, dass die Datei "D:\winnt\system32\awgina.dll" nicht gefunden wurde. Über die Wiederherstellungskonsole konnte ich das Vorhandensein dieser Datei überprüfen. Allerdings gibt diese als Laufwerksbuchstaben F:\ für die Win2000-Partition aus. Kann es sein dass Win2000 jetzt auf einmal den Laufwerksbuchstaben F: (2.Partition auf der 1.Festplatte) bekommen hat wodurch sie selbst natürlich ihre eigenen Dateien unter dem Buchstaben D: nicht mehr finden könnte?
Hat vielleicht jemand eine Idee?
eigentlich kenne als Symptom für eine fehlerhafte Rücksicherung nur, daß man sich nicht mehr einloggen kann.
Andererseits klingt dein Symptom ebenfalls nach der gleichen Erklärung. DI4 baut irgend einen Mist mit der sogenannten Datenträgersignatur. Diese ist in der Registry eingetragen und wird dazu benutzt, den Partitionen die Laufwerke zuzuteilen.
Anscheinend hängt die Signatur u.A. vom MBR ab, so daß man versuchen kann, sie unter DOS mit dem Befehl fdisk /mbr neu zu vergeben. Diese Vorgehensweise hat bisher bei 2 Besuchern/Mitgliedern geklappt (Thx to MacGyver). <FONT COLOR="red">Warnung1: auf keinen Fall versuchen, wenn dynamische Datenträger existieren. Warnung2: eventuell muß ein externer Bootmanager (z.B. LILO) neu installiert werden. Warnung 3: Ein Bootsektorvirus könnte die gesamte Platte zu nichte machen. </FONT c> Ich vermute, daß sich w2k die Signaturen neu zusammen sucht.
Darüber hinaus habe ich hoffentlich noch ein heißes Eisen im Feuer. Im Forum vom www.powerquest.com behauptet jemand, eine Lösung zu haben, sofern man ein zweites w2k auf einer anderen Partition installieren kann oder bereits hat (wahrscheinlich zum Editieren der Registry. Ich habe ihn bereits angemailt und hoffe, daß er mir sein Wissen mitteilt. Denn was mir fehlt ist die Information, wie man die aktuell gültige Signatur ermittelt.
Resümee: besorge dir eine win 98 Bootdiskette sowie fdisk.exe oder starte 98 im DOS-Modus und gebe unter Beachtung der Warnungen (s.O.) ein: fdisk /mbr und poste, ob's geklappt hat.
Was ich interessenhalber gerne bestätigt haben würde: Hast Du ein Dualbootsystem?
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<FONT size="3">Harvey</FONT s>
<FONT size="1">Wir haben die Lösung.
Aber sie passt nicht zu ihrem Problem</FONT s>
[Dieser Beitrag wurde von Harvey am 02.02.2001 editiert.]
Wie Harvey bereits erwaehnte, ist es einen Versuch wert, mit einer Win98-Bootdiskette und fdisk/mbr besagte Datentraegersignatur zu reparieren. Zwar waren die Symptome da anders, ein nachtraeglicher Blick in die Ereignisanzeige hat jedoch ergeben, dass Windows2000 seine eigenen Dienste nicht mehr finden konnte weil die Pfade nicht mehr korrekt waren. Besagter fdisk-Trick hat die Angelegenheit wieder ins Reine gebracht.
Uebrigens geht in der entsprechenden Win2000-Newsgroup das Geruecht, dass dieses Problem zwischen Drive Image Pro 4 und Windows2000 mit dem Service Pack 2 erledigt sein soll.
Soweit ich heraus gefunden habe stammt die Datei "awgina.dll" von PCanywhere (Programm ist unter Win2000 installiert). Diese klinkt sich in den Anmeldevorgang ein. Nachdem ich den Verweis in der Registry entfernt habe(Vorschlag von Symantec) kann ich mich zwar wieder normal anmelden, jedoch kommt nach dem das Anmeldefenster verschwindet dieses wieder.Dieser Vorgang wiederholt sich ständig. Jetzt ist natürlich die Frage was kann den bei einer Wiederherstellung eines DriveImage-Backups passieren dass hier eine Störung auftritt, wo doch hier nur eine Festplatten-Backup Bit für Bit wiederhergestellt wird.
Den Vorschlag von Harvey (fdisk) werde ich noch testen und gebe über den (Mis)Erfolg bescheid.
Auf meiner Festplatte befindet sich auf der Partition 1 Win98 und auf der Partition 2 Win2000.
Tut mir leid Dir mittelen zu müssen, dass Dein Image für die Tonne ist ...
DI4 kommt mit Dual-Boot Szenarien nicht zurecht, man kann sich nach zurückgespieltem Image nicht mehr anmelden (hatte auch die leidliche Erfahrung ...).
Einen Workaround gibt es meines Wissens nach nicht ..
Aber wie die Poster vor mir ja schreiben: Auf SP2 hoffen und ansonsten Norton Ghost verwenden !!!!
Wiederhole mich nur ungern aber das Image von DI4 ist NICHT für die Tonne. Der von McGyver gepostete Vorschlag, den Anmeldefehler mit einem fdisk/mbr-Befehl unter DOS zu beseitigen, funktioniert tadellos. Ich hatte ein identisches Problem und kann nur sagen: macht es so !!!
Danke erstmal für das viele Lob (mit was man nicht alles an seine Platten geht, wenn die Daten in Gefahr sind :-)
Der Trick mit Fdisk funktioniert zwar, aber dennoch würde mich ebenfalls interessieren, wie das sein kann, wo doch DI Sektor für Sektor sichert. Oder tut es das garnicht? Muss man das vielleicht irgendwo einstellen?
Und vor allem, warum unternimmt Powerques nichts dagegen?
Naja, man gewöhnt sich als NT-User irgendwie daran, immer die Arschkarte zu ziehen.
Hab die Diskussion nicht mehr so intensiv verfolgt. Gibt es eigentlich eine Ursache für das Problem? Wenn ja, welche? Und was esse ich heute?
Leute, besten Dank, Ihr habt mich gerettet. Ein kurzer Befehl (fdisk /mbr) und schon funktioniert mein Win2000 wieder.
Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann ist, wie es möglich ist dass die Win2000 - Anmeldung nach der Wiederherstellung mit DI4 erst durch den fdisk-Befehl wieder funktioniert, da der MBR-Block doch gar nicht verändert wurde (oder doch?)
wie ich schon sagte, das liegt an der Signatur. Und die scheint z.T. im MBR verborgen zu sein. Da es allerdings für die unterschiedlichen Partitionen immer eine andere ist, würde ich mal raten, daß auch die Partitionstabelle eine Rolle spielt. Und die wird nicht von DI gesichert, sondern bearbeitet.
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<FONT size="3">Harvey</FONT s>
<FONT size="1">Wir haben die Lösung.
Aber sie passt nicht zu ihrem Problem</FONT s>