ich brauche dringend Eure Hilfe! Seit einem (stadtteil weiten) Stromausfall am letzten Mittwoch ging schlagartig mein DSL nicht mehr. Ich erhielt nur noch die Meldung 678(?) "Die Gegenstelle Antwortet nicht". Das DSL-Modem synchronisierte sich jedoch anscheinend.
Meine Service-Anfrage ergab nun (auf mehrmaliges Nachfragen meinerseits), dass meine Tel. Leitung zu lang sei und DSL daher technisch nicht möglich sei.
Der "Witz" dabei ist aber, dass ich die zwei Jahre davor noch nie Probleme mit DSL hatte. Im Gegenteil- ich hatte DL-Raten von fast 1mbit/s! Das ist auch kein Wunder, denn die letzten 100m der Leitung wurde extra für mich gelegt und alles sorgfältig vor Ort durchgemessen...
Nun behauptet der Hotline Mitarbeiter, ich hätte quasi bisher nur Glück gehabt, eigentlich hätte ich nie DSL768 kriegen dürfen, ich könne ja alternativ eine ISDN-Flat bekommen! Welch ein Hohn!
Er meinte, ich solle halt ab und zu probieren, vielleicht klappts ja irgendwann wieder, vielleicht auch nicht. Tja...
Der zuständige Techniker sei prinzipiell nicht zu sprechen, ich könne höchstens mein Modem mal "auf gut Glück" einsenden, vielleicht liegt es doch daran. Natürlich alles auf eigene Kosten.
Nun erinnere ich mich per Zufall, einen ähnlichen Fall in der ct, Chip oder ähnlich gelesen zu haben. Ist es am Ende eine Arcor-Praxis, um unbeliebte "Power-Surfer" zu eliminieren?
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir helfen?
Ich weiss schon, warum ich Arcor damals wieder den Rücken gekehrt habe.
So'n Kappenverein wie den, so'n mieser unfähiger Support und vor Allem, diese beknackte null organisierte Struktur in deren Laden, wo die eine Abteilung nicht weiss, dass wer gekündigt hat und weiterhin fleissig Rechnungen und Mahnungen schickt, wärend die andere Abteilung immer wieder beteuert, die Kündigung bereits im System eingepflegt zu haben und man selbst seit Monaten eine Kündigungsbestätigung hat, der ganze Hickhack... nee, Arcor? Nein Danke!
Und wie mir ein Bekannter, dessen Kumpel selbst bei Arcor im Management sitzt bestätigte, ist dies bei Arcor lt. Aussage dessen Kumpels, kein Einzelfall.
Es kann halt etwas dauern, bis die Änderungen vornehmen, auf Kündigungen reagieren. Das konnte man übrigens auch schon mal in der C't nachlesen.
Ich bin kein Freund der Telekom, aber wenn die Konkurrenz so schlecht wie Arcor ist - zumindest in meinem subjektiven Fall - dann braucht sich niemand zu wundern, dass die Telekom immernoch das dominierende Unternehmen am Markt ist.
In meinem Falle hatte ich erst über 3 Monate auf meinen DSL-Anschluss warten müssen, dann irgendwann meinen Auftrag wegen Nichtbearbeitung gekündigt und dachte eigentlich, dass damit die Angelegenheit geregelt wäre. Pustekuchen.
Die schickten mir Rechnungen über die DSL-Nutzung, obwohl ich noch nichtmal einen Anschluss besass. Für die Kündigung, bzw. bis deren Buchhaltung das endlich im System hatte, brauchte Arcor ebenfalls nochmal knapp 2 Monate.
Ich kann gar nicht sagen, wie genervt ich war. 4 Faxe, 2 Einschreiben und ca. 20 Anrufe bei der Hotline. Teilweise hat man bis zu 35min. in der Warteschleife gehangen. Allein das war schon der pure Horror. Immer dieses dämliche Gedudel. Und dann immer wieder die gleiche Ausrede "Oh, leider ist heute unserer System zusammengebrochen..." oder "Oh, momentan wird das System gewartet" und der Tenor war immer "..., daher kann ich gerade leider nicht in der Datenbank nachsehen" oder "..., daher kann ich leider einen priorisierten Vermerk nicht in der Datenbank vornehmen".
Am Ende hab ich dann noch 20 od. 40 und ein parr gequetschte € gezahlt, für eine fiktive Nutzungsgebühr, die ich hätte nicht zahlen brauchen. Doch nach der langen Geschichte, war ich einfach zu genervt und mürbe, als das ich wegen den paar € nochmal so'ne Tortur gestartet hätte, nur damit ich das Geld zurückbekomme. Man kauft sich sozusagen frei.
Nach der Zahlung ging es dann auch ratze-fatze.
Schreiben von Arcor "Wir bedauern Sie nicht als neuen Kunden gewonnen zu haben...blablabla" und ich hatte Ruhe.
Ich sage, dass ist Absicht!
Und, ich war mitnichten ein Einzelfall, wie mir nicht nur ein Arcor-Hotliner am Telefon mehr oder weniger flüsternd zusteckte.
Es soll zwar Menschen geben, die mit Arcor rund um glücklich sind - man stelle sich vor, ich kenne sogar zwei.
Die Frage ist nur, wie lange das Glück noch anhält?!
Jepp, würde ich schon behaupten. Ich surfe mehrere Stunden am Tag, lade mir auch gelegentlich über Nacht z.B. englische Original-Serien runter. Naja, dafür habe ich ja schließlich die Flat.
z.Zt. schreibe ich an einer wiss. Arbeit, bin dringend auf das Net angewiesen (medline, online-zeitschriften, roche lexikon, rote liste etc.).
Per Einwahl ist das eine Qual, wenn man sich erst mal an die Flatrate gewöhnt hat.
Ich denke, dass "mein" (leih-)Modem beim Stomausfall kaputt gegangen ist. Eigentlich wäre es die Aufgabe von Arcor, mir ein neues Teil zu besorgen. Statt dessen behaupten sie einfach, DSL sei sowieso nicht möglich, also brauche ich auch kein neues Modem. Ich könne es ja auf eigene Kosten checken lassen.... Frechheit!!!
hast du keine möglichkeit zu T-online oder einem anderen anbieter zu wechseln?
Nein, leider nicht - zumindest nicht mit 768k/128k... T-Com sagte gleich, dass es nicht geht. Deshalb war ja extra ein Techniker von Arcor da, der per Hand die Leitung gemessen und für gut befunden hat.
Morgen kommt ein Kumpel mit seinem Modem vorbei und wir probieren es erst mal damit... Mal sehen!
ist das denn wirklich möglich das Arcor aus einem laufenden Vertrag der ja auch schon seit 2 Jahren erbracht wird, fristlos auszusteigen?
An der WAN Verbindung hat sich doch nicht geändert!?
@Mario
da hat newdawn irgendwie recht.
Musst zwar nicht gleich mit dem Anwalt um die Ecke biegen, aber die Hotline sollte zumindest sehen, dass du die letzten 24 Monate als Arcorkunde im System warst und auch sicher nicht ohne Grund 24 Monate lang DSL-Gebühren bezahlt hast.
Abgesehen davon, bekommst du von Arcor - wie bei der Telekom - ja nur dann DSL, wenn eine Möglichkeit zur Anbindung besteht.
Also, wedel mal mit deiner Kundennummer und 'n paar Kontoauszügen über die Abbuchung der DSL-Gebühren und frag mal, wieso es die letzten 24 Monate unstreitig möglich war dich mit DSL zu versorgen und nun aufeinmal nicht.
Ansonsten verlang das Geld der letzten 24 Monate über die DSL-Nutzung zurücjk, denn wenn du ja angeblich seitens Arcor nie eine Gegenleistung erhalten hast, dann gibt's auch keinen Grund dafür je zu zahlen
Wieso kannst du nicht zur Telekom wechseln. Wohnst du zu weit weg von 'ner Verbindungsstelle oder wie? Ich mein Heidelberg is ja nu nicht ein 300-Einwohnerkaff. Da sollte doch - allein schon wegen der Uni - eine Breitbandanbindung über die Telekom möglich sein.