Die ersten 100000 Konsolen sind bereits kurz nach dem
Verkaufsstart in Japan
ausverkauft und schon haben sich die Redakteure von
PC-Watch nicht nehmen lassen, Ihre ergatterte Konsole zu zerlegen.
Wie man durch die angefertigten Bilder sehen kann, ist die Festplatte der PlayStation 3 wie bei einem Notebook mittels Einschub verbaut. So lässt sich die Festplatte mit wenigen Handgriffen gegen eine größere tauschen. Sony hat sogar einen Bügel angebracht um den Käfig inklusive Festplatte aus dem Gehäuse zu ziehen. In wieweit Sony mittels einem verschlüsselten Dateisystem das Aufrüsten behindern will, ist dem Bericht nicht zu entnehmen.
Wie schon bei der Sony PlayStation 2 wurde auf dem Mainboard Hardware des Vorgänger-Modells integriert. Einer der Chips trägt die Aufschrift "EE+GS", was auf CPU und GPU namens "Emotion Engine" und "Graphics Synthesizer" der PS2 deutet. Offenbar sind diese Bausteine nun in einen Halbleiter integriert worden. Der neue Grafikchip "RSX" ist im Layout wie eine Notebook-GPU konstruiert und von einem lokalen Speicher in Form von vier Chips umgeben.
Sony hat auch sein Versprechen gehalten und konnte die PlayStation 3 so bauen, daß diese deutlich leiser wie eine XBox360 ist. Dies wird mit insgesamt fünf Heatpipes gelöst, welche die Wärme der RSX und des Cell-Prozessor zu einem gemeinsamen Kühlkörper leiten. Dieser Aluminium-Block sitzt im Boden der Konsole. Im inneren werkelt ein Lüfter welcher mind. 12 Zentimeter misst. Leider wurden keine genaueren Angaben dazu gemacht. Dieser Lüfter saugt kalte Luft von der Unterseite der Konsole an und gibt diese über die Rückwand und die Seiten ab. Also sollte die PlayStation 3 immer reichlich Luft unter sich haben, sonst könnte die Ansaugöffnung schnell verstopfen.
Komplette Screenshot-Galerie mit 40 Bildern