In das Verzeichnis der Windows CD wechseln und hier einen Ordner $OEM$ anlegen. In diesem Ordner muss ein weitere Ordner $1 angelegt werden. In diesem dann ein weiterer,
für Windows 2000 CD´s WINNT
für windows XP CD´s WINDOWS
Darin erstellt dann einen Ordner Drivers. Hier könnt ihr jetzt Unterordner für eure Treiber anlegen. Zum Beispiel NIC oder Sound. Wichtig, die Treiber dürfen nicht gepackt sein! Es muss das Verzeichnis der Treiber verwendet werden wo die xxxx.inf Datei zu finden ist! Bei den Treibern für eine Soundblaster Live zum Beispiel --> G:\treiber\AUD2DRVL11021217\Drivers\WIN2K_XP. Den Inhalt von diesem Ordner könnt ihr verwenden. Im Ordner Drivers könnt ihr beliebig viele Unterordner erstellen. Wer keine Unterordner will kann auch alle Treiber direkt ins Drivers Verzeichnis kopieren.
Treiber, die während des Abschnitts "Geräteinstallation" der GUI-Modus-Installation installiert werden, müssen in bestimmten Verzeichnisen gefunden werden. An diesem Punkt installiert Setup die Geräte (unter Verwendung von Plug & Play-Kennungen), die von Windows Plug & Play aufgelistet werden. Setup durchsucht einen vordefinierten Pfad auf dem Laufwerk und sucht in den INF-Dateien nach der besten Übereinstimmung mit der Plug & Play-Kennung des jeweiligen Geräts. Dieser Pfad ist an der folgenden Stelle in der Registrierung definiert und ist standardmäßig auf %SystemRoot%\Inf gesetzt:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion \DevicePath: REG_EXPAND_SZ:%SystemRoot%\Inf
Setup verwendet diesen Pfad, um INF-Dateien für die Geräteinstallation zu finden. Nach der Ausführung von Setup wird dieser Pfad auch für neue Hardware verwendet, die gefunden und installiert wurde. Wenn ihr diesen Schlüssel während der Ausführung von Setup unter Verwendung einer Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation ändern, wird der Wert gespeichert und auch nach der Ausführung von Setup verwendet.
Wenn das System während der GUI-Modus-Installation die INF-Dateien nach Plug & Play-Kennungen durchsucht, sucht es auch unter den Pfaden, die im Eintrag OemPnPDriversPath aufgeführt sind, sowie unter dem Standardpfad WinDir%\Inf. Der Pfad %WinDir%\Inf steht zwar an erster Stelle der Suchreihenfolge, wenn ihr jedoch ein Gerät installiert, das von mehr als einer INF-Datei unterstützt wird (Windows enthält möglicherweise einen Treiber mit generischer Funktionalität), durchsucht Setup danach auch alle Pfade, die im Eintrag OemPnPDriversPath angegeben sind. Dabei werden zwar eventuell mehrere Entsprechungen gefunden, Plug & Play verwendet jedoch die INF-Datei, die am besten passt, und installiert dann den zugehörigen Gerätetreiber, um das Gerät zu unterstützen.
Windows verwendet egal ob man andere Treiber einbindet falls vorhanden die eigenen Treiber. Grad bei Grafikkartentreibern ist das nicht so schön. Treiber die auf der CD vorhanden sind, wurden nicht für aktuelle Grafikkarten oder DirectX Version erstellt. Hier muss man die Treiber welche auf CD sind entfernen und damit wird es möglich das durch das Setup die Treiber verwendet werden die man selber auf CD eingebunden hat. Dazu müssen zwei Dateien im i386 Ordner geändert werden:
TXTSETUP.SIF
DOSNET.INF
DRVINDEX.INF
Dateien öffnen und nach nv4 suchen lassen. Alle Einträge löschen. Im Fall der nVidia Treiber sind es folgende Einträge:
DOSNET.INF
d1,nv4.dll
d1,nv4.inf
d1,nv4.sys
DRVINDEX.INF
d1,nv4_disp.dll
d1,nv4_disp.inf
d1,nv4_mini.sys
TXTSETUP.SIF
nv4.dll = 1,,,,,,,,3,3
nv4.inf = 1,,,,,,,20,0,0
nv4.sys = 1,,,,,,,,3,3
Für andere Grafikkarten gilt das selbe, nur das man hier den Suchbegriff auf „ATI“ für ATI Grafikkarten ändern müsste . Als nächstes müssen alle inf Dateien von der CD entfernt werden, die oben aufgeführt werden. In diesem Beispiel die nv4.in_ und die nv4_disp.in_. Da die Dateien gepackt sind gilt hier die Dateiendung in_ .
Jetzt kann der entpackte neue Treiber in den Ordner Drivers kopiert werden und das Setup wird diesen verwenden.