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Alt 28.03.2006, 15:15   #2
BuckFix
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Post Dns

DNS

Wenn Sie schon einmal eine Webseite mit Namen aufgerufen haben, dann haben Sie auch DNS (Domain Name System) benutzt. DNS übersetzt Computernamen in IP-Adressen. Das Ganze funktioniert wie ein Telefonbuch. Sie geben einen Namen ein, z.B. SUPPORT.MICROSOFT.COM, und DNS gibt Ihnen die richtige Nummer: 207.46.196.102.

Auch auf dem ICS-Server läuft der DNS-Dienst, der entsprechende Anfragen zur Namensauflösung an die DNS-Server des Providers weiterleitet.

DHCP

Ist der ICS-Server gestartet, übermittelt der integrierte DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)-Server alle relevanten TCP/IP-Einstellungen an die ICS-Clients,
  • die Subnetzmaske
  • das Standard-Gateway
  • die Adresse des DHCP-Servers
  • die Adresse des DNS-Servers
  • und weist ihnen auch automatisch private IP-Adressen zu.


Alle Dienste des ICS-Servers laufen im Hintergrund und werden bei der Installation der Internetverbindungsfreigabe automatisch eingerichtet. Sie müssen hier nichts weiter tun. Auch die Konfiguration der ICS-Clients ist denkbar einfach. Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen, weil die letzten Anmerkungen etwas technisch waren.
Für die Nutzung von T-DSL benötigen Sie drei Zusatzgeräte.
  • T-DSL Splitter: trennt die Datensignale (ab 138 KiloHertz) von den Sprachsignalen (bis 120 KiloHertz), die an der TAE-Dose ankommen.

  • T-DSL Modem: empfängt die Daten vom Splitter, übersetzt sie in für den Computer verständliche Signale und leitet sie dann an die Netzwerkkarte im PC weiter.

  • Netzwerkkarte: bereitet die Daten so auf, dass sie letztendlich bei der entsprechenden Kommunikationsanwendung, z.B. dem Internet Explorer, ankommen und angezeigt werden können.

Der T-DSL Splitter ist eine Dauerleihgabe der Telekom. Er wird Ihnen nach der Auftragserteilung per Post zugestellt. T-DSL Modem und Netzwerkkarte müssen Sie kaufen.
  • T-DSL Modem: es gibt inzwischen eine größere Auswahl bei verschiedenen Anbietern.
  • Netzwerkkarte: es genügt eine normale 10Mbit oder 10Mbit/100Mbit Ethernet-Karte mit RJ45-Anschluß, wie Sie sie auch für Ihr kleines Netzwerk verwenden.
Sie erhalten Nachricht, wann die Telekom Ihren Telefonanschluß umstellt. Danach können Sie loslegen.

Schließen Sie zuerst alle Geräte an:
  1. Netzwerkkarte
    • Fahren Sie Windows herunter.
    • Schalten Sie den Rechner aus, ziehen Sie den Netzstecker und öffnen Sie das Gehäuse Ihres PCs.
    • Entfernen Sie das Abdeckblech an einem freien PCI-Steckplatz und setzen Sie die Netzwerkkarte in den Slot.
    • Befestigen Sie die Karte mit der Schraube, die das Abdeckblech gehalten hat.
    • Schließen Sie das Gehäuse und stecken Sie das Stromkabel wieder ein.
    • Bauen Sie Ihren alten Internetzugang noch nicht voreilig ab. Einerseits müssen Sie noch die T-DSL-Software herunterladen, andererseits kann eine intakte Verbindung hilfreich sein, bis Sie mit allem fertig sind.
  2. T-DSL Splitter
    • Ziehen Sie alle Stecker Ihrer analogen Endgeräte (Telefon, Fax, Modem, Anrufbeantworter, Umschalter, Kombigerät) oder Ihres ISDN-Abschlußgeräts (NTBA) aus der TAE-Dose. Verbinden Sie alle Geräte mit den entsprechenden Anschlußbuchsen auf dem T-DSL Splitter (BBAE).
    • Stecken Sie das mitgelieferte Kabel mit dem RJ11-Stecker in die Amt-Buchse des Splitters und mit dem anderen Ende in die mittlere Buchse der TAE-Dose. Ab sofort sind alle Geräte wieder einsatzbereit.
  3. T-DSL Modem
    • Schließen Sie nun das T-DSL Modem (NTBBA) an. Verbinden Sie die Buchse NTBBA des Splitters mit der Buchse BBAE des Modems und die Buchse 10BT des Modems mit der Netzwerkkarte im PC. Beide Kabel gehören ebenfalls zum Lieferumfang. Alle Stecker sind RJ45-Stecker und beide Kabel sind gleich. Sie können also nichts falsch machen.
    • Verbinden Sie das T-DSL Modem mit dem Stromnetz.
  4. Installieren Sie nun den Treiber für Ihre Netzwerkkarte.
    • Starten Sie Windows neu.
    • In den meisten Fällen erkennt Windows die Karte und installiert den Treiber ohne Ihr Zutun. Andernfalls hilft Ihnen der Hardware-Assistent durch die Installation. Folgen Sie einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Sind Sie ein wenig unsicher, was zu tun ist, können Sie
  • sich Schritt für Schritt in der Anleitung DAS KLEINE NETZWERK Hilfe holen (Netzwerkkarte),
  • die ausführliche Einführung auf der mitgelieferten Telekom-CD studieren (T-DSL Geräte),
  • sich an den folgenden drei Abbildungen orientieren, die typische Konfigurationsbeispiele sind (Anschlußmöglichkeiten).






Nun ist alles aufgebaut. Als nächstes müssen Sie die T-DSL Software installieren.
Nach der Installation der Netzwerkkarte für den T-DSL Zugang wird es Zeit, einen Blick auf die installierten Netzwerkkomponenten zu werfen.
  1. Klicken Sie auf START und dann auf SYSTEMSTEUERUNG.
  2. Doppelklicken Sie anschließend auf . So oder ähnlich sollte es aussehen:

  3. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf die Verbindung für das Heimnetzwerk und wählen Sie EIGENSCHAFTEN.
  4. Das LAN ist fertig konfiguriert:
    • Netzwerkkarte
    • Client für Microsoft-Netzwerke
    • Datei- und Druckerfreigabe
    • QoS Paketplaner
    • Internetprotokoll (TCP/IP)
  5. Markieren Sie den Eintrag INTERNETPROTOKOLL (TCP/IP) und klicken Sie erneut auf EIGENSCHAFTEN.
  6. IP-Adresse und Subnetzmaske sind zugewiesen:
    • IP-Adresse: 192.168.0.1
    • Subnetzmaske: 255.255.255.0



  7. Gehen Sie entsprechend für die Verbindung zum T-DSL Modem vor (hier LAN-Verbindung 2). Auch die zweite Netzwerkkarte ist betriebsbereit:
    • Netzwerkkarte
    • Client für Microsoft-Netzwerke
    • Datei- und Druckerfreigabe
    • QoS Paketplaner
    • Internetprotokoll (TCP/IP)
  8. Die IP-Adresse wird automatisch zugewiesen.





    Sind Sie ein wenig unsicher, ob Ihre Konfiguration korrekt ist, können Sie sich Schritt für Schritt in der Anleitung DAS KLEINE NETZWERK Hilfe holen. LAN-Konfiguration und Installation eines Treibers für die Netzwerkkarte (NIC, Network Interface Card) werden hier ausführlich beschrieben.

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