IPv6 ist ein neues Netzwerkprotokoll, das als möglicher Ersatz für Internet Protocol, Version 4, (IPv4) entwickelt wurde. IPv4 wird bereits seit 1981 eingesetzt und gilt als Standard für Computernetzwerke. Das Protokoll hat sich als stabil erwiesen, ist leicht zu implementieren und bietet eine umfassende Interoperabilität. In Tests hat IPv4 seine hohe Skalierbarkeit unter Beweis gestellt, die es sowohl in internen Netzwerken als auch in globalen Netzen von der Größe des heutigen Internets einsetzbar macht.
Aufgrund des rasanten Wachstums des Internets steht jedoch nur noch eine relativ geringe Anzahl an IPv4-Adressen zur Verfügung. So sind einige Unternehmen gezwungen, eine Netzwerkadressübersetzung (Network Address Translation oder NAT) und andere Methoden wie Proxyserver und spezielle Gateways für die Zuordnung mehrerer privater Adressen zu einer einzigen öffentlichen IP-Adresse einzusetzen. IPv6, das eine größere Anzahl an IP-Adressen für die globale Vernetzung bereit stellt, bietet sich deshalb als Ersatz an.
Der Trend zur Vernetzung auf Basis von IPv6 führt zugleich aber auch zu einem stetig steigenden Bedarf an Schutzmöglichkeiten zwischen den Computern und Netzwerken innerhalb einer Organisation und der Außenwelt. Die neue IPv6-Internetverbidnungsfirewall stellt eine solche Schutzmöglichkeit dar. Mit ihr lässt sich festlegen, welche Informationen aus dem Internet an einen Computer übertragen werden dürfen und welche nicht.
Die folgende Reihe von TechNet Artikeln gibt Ihnen einen detaillierten Einblick in die Eigenschaften, Funktionen und Vorteile der IPv6-Internetverbindungsfirewall.