Neue Befehlszeilenprogramme

In der folgenden Tabelle werden die neuen Windows XP Professional-Befehlszeilenprogramme aufgelistet.

Befehl Funktionen
bootcfg Mit diesem Befehl werden die Einstellungen in der Datei Boot.ini konfiguriert, abgefragt oder geändert.
defrag Sucht und konsolidiert fragmentierte Startdateien, Datendateien und Ordner auf lokalen Volumes.
diskpart Verwaltet Datenträger, Partitionen oder Volumes.
driverquery Fragt eine Liste der Treiber und Treibereigenschaften ab.
eventcreate Ermöglicht einem Administrator das Erstellen eines benutzerdefinierten Ereignisses in einem bestimmten Ereignisprotokoll.
eventquery Listet die Ereignisse und Ereigniseigenschaften aus einem oder mehreren Ereignisprotokollen auf.
eventtriggers Zeigt Ereignisauslöser auf lokalen oder Remotecomputern an und konfiguriert sie.
fsutil Verwaltet Analysepunkte bei der Verwaltung von Dateien mit geringer Datendichte, dem Aufheben der Bereitstellung eines Volumes oder der Erweiterung von Volumes.
getmac Bezieht die MAC-Adresse (Media Access Control) und Liste der Netzwerkprotokolle.
helpctr Startet das Hilfe- und Supportcenter.
Ipseccmd Konfiguriert die IP-Sicherheitsrichtlinien (IPSec) im Verzeichnisdienst oder in einer lokalen oder einer Remoteregistrierung. Ipseccmd ist eine Befehlszeilenversion des Snap-Ins IP Security Policies Microsoft Management Console (MMC).
logman Verwaltet und plant das Abrufen von Leistungsindikatoren und Ereignisprotokolleinträgen auf lokalen Computern und Remotecomputern.
openfiles Mit diesem Befehl werden geöffnete Dateien abgerufen, angezeigt oder getrennt.
pagefileconfig Zeigt die Einstellungen für den virtuellen Speicher einer Auslagerungsdatei eines Systems an und konfiguriert sie.
perfmon Mit diesem Befehl können Sie eine Systemmonitorkonsole öffnen, die mit Einstellungsdateien der Windows NT 4.0-Version des Systemmonitors konfiguriert ist.
prncnfg Konfiguriert oder zeigt Konfigurationsinformationen zu einem Drucker an.
prndrvr Mit diesem Befehl werden Druckertreiber auf lokalen oder Remotedruckerservern hinzugefügt, gelöscht und angezeigt.
prnjobs Mit diesem Befehl werden Druckaufträge unterbrochen, fortgesetzt, abgebrochen und angezeigt.
prnmngr Mit diesem Befehl werden Drucker oder Druckerverbindungen hinzugefügt, gelöscht und angezeigt sowie der Standarddrucker festgelegt und angezeigt.
prnport Mit diesem Befehl werden Standard-TCP/IP-Druckeranschlüsse erstellt, gelöscht und angezeigt sowie die Anschlusskonfiguration angezeigt und geändert.
prnqctl Druckt eine Testseite, unterbricht den Druckvorgang oder setzt ihn fort und löscht eine Druckerwarteschlange.
relog Extrahiert Leistungsindikatoren aus Leistungsindikatorprotokollen und konvertiert die Indikatoren in andere Formate, beispielsweise Text-TSV (durch Tabulatoren getrennter Text), Text-CSV (durch Kommata getrennter Text), binary-BIN oder SQL.
sc Mit diesem Befehl werden Informationen zu Diensten abgerufen und festgelegt. Dient zum Testen und Debuggen von Dienstprogrammen.
schtasks Steuert Befehle und Programme, die regelmäßig oder zu einem vorbestimmten Termin gestartet werden sollen. Mit diesem Befehl werden Tasks aus dem Zeitplan entfernt bzw. zum Zeitplan hinzugefügt, Tasks bei Bedarf gestartet oder beendet und geplante Tasks angezeigt und geändert.
shutdown Mit diesem Befehl wird ein lokaler oder Remotecomputer heruntergefahren oder neu gestartet.
systeminfo Fragt das System nach grundlegenden Informationen zur Systemkonfiguration ab.
taskkill Beendet einen oder mehrere Tasks oder Prozesse.
tasklist Zeigt eine Liste der Anwendungen, Dienste und die Prozesskennung (PID) an, die aktuell entweder auf einem lokalen oder Remotecomputer ausgeführt werden.
tracerpt Verarbeitet Ereignisablaufverfolgungs-Protokolle oder Echtzeitdaten von installierten Ablaufverfolgungsanbietern und bietet die Möglichkeit, Berichte für die Ablaufverfolgungsanalyse und CSV-Dateien (Komma getrennt) für die generierten Ereignisse zu generieren.
typeperf Schreibt Leistungsindikatordaten in das Befehlsfenster oder in ein unterstütztes Protokolldateiformat.
WMIC Erleichtert die Verwendung der Windows-Verwaltungsinstrumentation (Windows Management Instrumentation, WMI) und von Systemen, die mithilfe von WMI verwaltet werden.