Chkdsk

Erstellt einen Statusbericht für einen Datenträger in Abhängigkeit vom verwendeten Dateisystem. Chkdsk zeigt auch logische Fehler des Datenträgers an und behebt diese. Falls chkdsk das Laufwerk nicht sperren kann, wird angeboten, das Laufwerk beim nächsten Start des Computers zu prüfen.

Wenn Sie den Befehl chkdsk für eine Festplatte ausführen möchten, benötigen Sie Administratorrechte.

chkdsk [Laufwerk:][[Pfad] Dateiname] [/f] [/v] [/r] [/l[:Größe]] [/x]

Parameter

keine

Ohne Parameter zeigt chkdsk den Status des Datenträgers des aktuellen Laufwerks an.

Laufwerk:

Gibt das Laufwerk mit dem Datenträger an, den chkdsk überprüfen soll.

[Pfad] Dateiname

Gibt den Pfad und den Namen einer Datei oder einer Menge von Dateien an, die chkdsk auf Fragmentierung überprüfen soll. Sie können Platzhalterzeichen (* und ?) verwenden, um mehrere Dateien anzugeben.

/f

Behebt Fehler auf dem Datenträger. Der Datenträger muss gesperrt sein. Falls chkdsk das Laufwerk nicht sperren kann, wird angeboten, das Laufwerk beim nächsten Start des Computers zu prüfen.

/v

Zeigt während der Überprüfung des Datenträgers den Namen jeder einzelnen Datei in jedem Verzeichnis an.

/r

Lokalisiert beschädigte Sektoren und stellt lesbare Informationen wieder her. Der Datenträger muss gesperrt sein.

/l[:Größe]

Nur NTFS. Ändert die Größe der Protokolldatei in die von Ihnen angegebene Größe. Zeigt die aktuelle Größe an, wenn keine andere angegeben wurde.

/x

Nur NTFS. Erzwingt, dass die Bereitstellung des Datenträgers ggf. zuerst aufgehoben wird. Alle offenen Datenträgerhandles sind dann ungültig. Dieser Schalter schließt die Funktionalität des Schalters /f mit ein.

/i

Nur NTFS. Führt eine weniger strenge Überprüfung der Indexeinträge aus, wodurch der Zeitaufwand für die Ausführung von chkdsk reduziert wird.

/c

Nur NTFS. Überspringt die Überprüfung von Schleifen in der Ordnerstruktur, wodurch der Zeitaufwand für die Ausführung von chkdsk reduziert wird.